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DE DE-MZREV-AR 33500024 · Item · 2005

Diese "Best of"-Sondersendung fasst Höhepunkte des Jahres 2005 (und angrenzender Zeiträume) der Sendung "Der Literaturkaffee" zusammen. Die Moderatoren Ralf Kowalewski und Heike Klaes präsentieren Ausschnitte aus Interviews, Lesungen und Diskussionen mit zahlreichen prominenten Kriminalautoren.

Enthalten sind Beiträge zu:

H.P. Karr & Walter Wehner: Über das Projekt Hotel Terminus (Kettenroman).

Jacques Berndorf: Über seine Arbeit an den Eifel-Krimis, den touristischen "Kult" um sein Wohnhaus und seine Schreibroutine.

Ingrid Noll: Über ihre Charakterentwicklung ("Frankenstein-Methode"), Selbstkritik beim Schreiben und die Wiederverwendung von Figuren (z.B. Rosemarie Hirte).

Horst Eckert & Silvia Kaffke: Diskussion über die Balance zwischen Plot und Charakterentwicklung sowie die gegenseitigen Gastauftritte ihrer Figuren (z.B. Eckerts Figur Ela Bach in Kaffkes Werk).

Reinhard Junge: Über die Definition und Akzeptanz des "Regionalkrimis", die Rolle des Ruhrgebiets als literarischer Schauplatz und den Einfluss von Figuren wie Schimanski.

Die Sendung bietet einen umfassenden Überblick über die deutsche Krimiszene der Zeit, von etablierten Größen bis zu innovativen Projekten.

[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]

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DE DE-MZREV-AR 33500020 · Item · 2005-08-05

Die Moderatoren Heike Klaes und Ralf Kowalewski begrüßen den Schriftsteller, Journalisten und Lehrer Reinhard Junge im Studio. Er wird als einer der Mitbegründer des modernen Ruhrgebietskrimis eingeführt.

Im Interview diskutiert Junge die Entwicklung des Kriminalromans im Ruhrgebiet. Er wehrt sich gegen die Abwertung des Begriffs "Regionalkrimi" und betont, dass gute Kriminalliteratur immer eine Heimat hat, aber universelle Themen behandelt. Er beschreibt die Schwierigkeiten, das Ruhrgebiet als literarischen Schauplatz zu etablieren, das lange Zeit nur als "Schmuddel-Kulisse" (Schimanski) wahrgenommen wurde.

Ein großer Teil des Gesprächs widmet sich Junges politischer Vergangenheit und deren Einfluss auf sein Werk. Er berichtet von seiner Inhaftierung bei der Bundeswehr wegen Protesten gegen die Notstandsgesetze, seinem Berufsverbot als Lehrer wegen DKP-Mitgliedschaft und einem Prozess wegen der Bezeichnung eines Rechtsradikalen als "Neonazi". Diese Erfahrungen flossen in seine frühen Sachbücher und Reportagen ein.

Besonders ausführlich wird die satirische Krimireihe "Das Ekel von Datteln" besprochen, die Junge gemeinsam mit Leo P. Ard (Jürgen Pomorin) verfasste. Junge erzählt von den realen Vorbildern für die korrupten Figuren (u.a. Bürgermeister, die "Pershings haben wollen") und den Reaktionen der Betroffenen, die sich in den Romanen wiedererkannten. Er erklärt auch, warum die Zusammenarbeit mit Ard endete, als dieser ins Drehbuchfach (TV-Serie Balko) wechselte.

Abschließend weist Ralf Kowalewski auf kommende Veranstaltungen hin:

Eine Lesung in der Item Buchhandlung in Essen-Frintrop mit Reinhard Junge, Ralf Kramp und Theo Pointner.

Eine Kooperation des "Literaturkaffees" mit dem Kleinen Theater (Lesung mit H.P. Karr und Silvia Kaffke).

Genesungswünsche an die erkrankte Autorin Gesine Schulz.

[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]

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