Anne Chaplet Krimipreis 30_09_2004
Ralf Kramp
F.G. Klimmeck 03_12_2004
What a swell party
Conny Lens
Ina Coelen_Almuth Heuner
Criminale Koblenz Weindorf
Beatrix Kramlovsky
Rheinische Buchhandlung Duisburg Andreas Eschbach
Ingrid Schmitz
Sandra Lüpkes
Freitag Abend Veranstaltungstipps
City talk Essen von oben 2005 Rundflug über die Ruhrstadt bis 35min
ab 37min Literaturkaffee spezial Bericht Criminale 2006
bis 1h25m Music Cult Ruhr Glitter Tweens
bis 1h55m Neulich in Dr. Plasmatos Erfinderscheune
bis 2h00m Offen&Live MockOrange Live bis 3h07m
Montag Abend und Dienstag Morgen
ab5m Powerplay Lokalsport Essen Eishockey bis
32m Frauenfussball bis
44m Fussball TUS Helene Niederwenigern bis
1h00m ab
1h03m Die Macher Maik Schwert MemoryTV
Arbeitsplatzsuche Kraftfahrer
Tierrechtsmagazin bis 1h05m
Freitag Abend Veranstaltungstipps
City Talk Thema Jugendkriminalitaet mit Mischa File bis
48m30 Szenario Extra PicPopArt bis
56m Music Cult Ruhr ab
1h02m Die Macher Dieter Ammon Gast Lando van Herzog bis
1h43m Offen und Live bis 2h43m
Dienstag
fifteen 7bis
19m Die Kalles und die Tiere LehrstellenTV Medientechniker Bild&Ton bis
39m Cafe Deutsch Pflegeberufe bis
1h06m LAG LM Film zur Kultur im Ruhrgebiet bis
1h07m _Die Macher Nadja Loquay Mediengestalterin Passiert bis
TC Sprung:
15m30 Wohnen in Bielefeld aus Wohnen in der Zukunft bis
51m16 Roots&RoutesTV Bielefeld bis 1h04m
SMOG - SPERRBEZIRK, mzr 1985, 28 Min. (Veröffentlichte 2.Fassung)
SMOG-Alarm im Ruhrgebiet - Januar 1985
Der Januar-SMOG war schlimmer als der letzte größere vor fast drei Jahren: höhere Verschmutzung und flächendeckende Ausdehnung. Hauptverursacher der alltäglichen Belastungen und der SMOG-Situation ist nach wie vor die Industrie. Trotzdem wir in Stufe III allgemeines Fahrverbot für den privaten Verkehr ausgerufen, Es entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Propagandalüge ebenso wie die in Alarmstufe III angeblich automatisch vorgesehene Schließung von Industriebetrieben.Nichts von alledem: fast jeder GroBbetrieb bekommt eine Sondergenehmigung zur Weiterproduktion. Die Verursacher werden gedeckt, und die Bevölkerung mit faktischem Ausgehverbot in Angst und Schrecken versetzt.
Katastrophenübung
Der Ausnahmezustand als Experimentierfeld der Polizeistrategen: Sperren an jeder Straßenkreuzung, polizeiliche Lautsprecherdurchsage …!
Wie reagiert die Bevölkerung, wie sperrt man das Ruhrgebiet ab, halten sich die Leute an die Verbote, wie müssen die Meldungen aus dem Radio aussehen ... Fragen, die die Polizei nur im Experiment beantworten kann. Der SMOG-Alarm war eines. Innere Aufrüstung für den Fall der Fälle:
Wenn der Schnelle Brüter in Kalkar hochgeht, bei Aufständen,im Kriegsfall oder für die Bewältigung des Alltags in der Krise.
Beschreibung aus dem mz:R Verleihkatalog 1987, S. 33
SMOG - SPERRBEZIRK, mzr 1985, 31 Min. (1.Fassung)
SMOG-Alarm im Ruhrgebiet - Januar 1985
Der Januar-SMOG war schlimmer als der letzte größere vor fast drei Jahren: höhere Verschmutzung und flächendeckende Ausdehnung. Hauptverursacher der alltäglichen Belastungen und der SMOG-Situation ist nach wie vor die Industrie. Trotzdem wir in Stufe III allgemeines Fahrverbot für den privaten Verkehr ausgerufen, Es entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Propagandalüge ebenso wie die in Alarmstufe III angeblich automatisch vorgesehene Schließung von Industriebetrieben.Nichts von alledem: fast jeder GroBbetrieb bekommt eine Sondergenehmigung zur Weiterproduktion. Die Verursacher werden gedeckt, und die Bevölkerung mit faktischem Ausgehverbot in Angst und Schrecken versetzt.
Katastrophenübung
Der Ausnahmezustand als Experimentierfeld der Polizeistrategen: Sperren an jeder Straßenkreuzung, polizeiliche Lautsprecherdurchsage …!
Wie reagiert die Bevölkerung, wie sperrt man das Ruhrgebiet ab, halten sich die Leute an die Verbote, wie müssen die Meldungen aus dem Radio aussehen ... Fragen, die die Polizei nur im Experiment beantworten kann. Der SMOG-Alarm war eines. Innere Aufrüstung für den Fall der Fälle:
Wenn der Schnelle Brüter in Kalkar hochgeht, bei Aufständen,im Kriegsfall oder für die Bewältigung des Alltags in der Krise.
Beschreibung aus dem mz:R Verleihkatalog 1987, S. 33
Die Moderatoren begrüßen die Autorin Sinje Beck im Studio. Sie ist nach Rainer Sowa die zweite Autorin aus dem Siegerland, die in der Sendung vorgestellt wird. Beck, die hauptberuflich als Werbetexterin und freie Journalistin für die Siegener Zeitung arbeitet, spricht über ihren Werdegang vom ersten Roman Deckname Werner hin zu ihrem aktuellen Werk Einzelkämpfer (Gmeiner Verlag).
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht ihr Protagonist Heiner Himmel, ein Arbeitsloser, der sich als "Ich-AG" für 7 Euro die Stunde vermietet. Beck erläutert ihre Entscheidung, aus der männlichen Perspektive zu schreiben, und diskutiert mit den Moderatoren humorvoll über Klischees des männlichen Single-Lebens (Unordnung, "Verlotterung"). Zudem thematisiert sie ihren intuitiven Schreibprozess, bei dem sich die Handlung oft erst während des Schreibens entwickelt, sowie die Besonderheiten des Siegerlandes als Schauplatz.
Neben dem Interview präsentieren die Moderatoren diverse Buch- und Hörbuchtipps:
Buchvorstellungen: Jan Zweiers Als der Himmel verschwand (Thema: Himmelsscheibe von Nebra), Peter Gerdes' Solo für Sopran (Schauplatz Langeoog) und Jacques Berndorfs Thriller Ein guter Mann, den Heike Klaes als ihr persönliches "Buch des Jahres" bezeichnet.Hörbuch-Rubrik: Einführung einer neuen Sendrubrik mit Empfehlungen zu Böse Nachtgeschichten (gelesen u.a. von Udo Wachtveitl) und der nostalgischen Hörspielreihe Die Dame im Nebel.
Abschließend wird auf eine anstehende gemeinsame Lesung von Sinje Beck, Jan Zweier, Theo Pointner und Reinhard Junge im Bochumer Tierpark hingewiesen.
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreDie Moderatoren Heike Klaes und Ralf Bienko (Kowalewski) berichten live von der "Langen Nacht der Bibliotheken" aus der Stadtbibliothek Herten ("Glashaus"). Die Sendung begleitet ein interaktives Krimi-Event ("Mörder-Party"), bei dem das Publikum in einen fiktiven Kriminalfall im mittelalterlichen Mainz zur Zeit der Buchdruck-Erfindung eingebunden wird (Handlung um den Drucker Jakob Jakobi, seine Frau Grete und historische Figuren wie Gutenberg und Fust).
Dokumentiert werden zudem Ausschnitte aus diversen Lesungen des Abends, unter anderem von Jürgen Kehrer und Petra Würth (aus dem Roman Todeszauber), sowie Szenen aus weiteren Kriminalromanen (Pilgerreise, historischer Stoff).
In Interviews kommen Verantwortliche und Organisatoren zu Wort:
Die Vorsitzende des Fördervereins der Stadtbibliothek erläutert die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für die Kulturarbeit in Zeiten knapper kommunaler Kassen.Frau Körler (Bibliotheksteam) erklärt die Kooperation mit dem KBV-Verlag (Ralf Kramp), dessen Eifel-Krimis und Verlagsprogramm im Rahmen einer Sonderausstellung präsentiert werden.
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreDie Moderatoren Heike Klaes und Ralf Bienko (Kowalewski) führen durch die Sendung, die mit Buchrezensionen beginnt. Heike Klaes stellt zwei Kriminalromane von Frauen vor: Schön, blond, reich und tot von Margarita Oggero (Grafit Verlag) und Der Tod ist ein langer, trüber Fluss von Mischa Bach. Im Anschluss diskutieren die Moderatoren über die Autorin Mischa Bach, ihre Vielseitigkeit (Theater, Drehbuch) und die aktuelle Arbeit an der Verfilmung ihres Romans Herzensgut (gemeinsam mit Sylvie Kafka). Zudem wird der Start des neuen Radioformats "Crime Talk" in Gelsenkirchen angekündigt.
Hauptgast der Sendung ist der Journalist und Schriftsteller Werner Schmitz, der als einer der Wegbereiter des "Ruhrgebietskrimis" gilt. Er spricht über seine lange Abstinenz vom Bücherschreiben (ca. 17 Jahre) und stellt seinen neuen Roman Schreiber und der Wolf vor. Zentrale Themen des Interviews sind:
Biografie und Karriere: Schmitz berichtet von seiner Zeit beim Bochumer Stadtmagazin Marabo in den 80er Jahren und seinem Wechsel zum Magazin Stern, wo er seit 15 Jahren als Reporter arbeitet. Er erläutert, warum er seine frühere Beamtenlaufbahn im Tiefbauamt aufgab (u.a. wegen des Radikalenerlasses).Schreibstil und Recherche: Schmitz definiert seinen Stil als journalistisch geprägt ("Finden statt Erfinden") und beschreibt seinen Wandel vom Sozio-Krimi (Vorbild: Sjöwall/Wahlöö) hin zum "Hardboiled"-Stil amerikanischer Prägung (Hammett/Chandler), adaptiert auf das Ruhrgebiet.
Der neue Roman: Schreiber und der Wolf thematisiert die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland, basierend auf einer realen Stern-Recherche über einen von einem Baron erschossenen Wolf. Die Figur Hannes Schreiber ist analog zum Autor gealtert, lebt nun in Hamburg und ist desillusionierter.
Politik und Bedrohung: Schmitz erzählt Anekdoten über Reaktionen auf seine Texte, von der Gleichgültigkeit mächtiger Politiker bis hin zu Bedrohungen durch Neonazis (Erwähnung auf einer "Targetlist").
Zum Abschluss liest Werner Schmitz eine Szene aus Schreiber und der Wolf (Jagdszene im Schnee). Ralf Bienko weist abschließend auf das Krimifestival "Die Kriminale" am Niederrhein hin.
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreDie beiden Moderatoren feiern das einjährige Bestehen der Sendung "Der Literaturkaffee" und blicken kurz auf vergangene Gäste zurück. Als Studiogast begrüßen sie die Duisburger Autorin Patricia Vohwinkel.
Das Gespräch beleuchtet Vohwinkels facettenreiche Biografie, darunter ihre Anekdoten als Sperrmüllsammlerin während des Studiums und ihre Leidenschaft für Rockmusik. Ein zentrales Thema ist ihr analoger Schreibprozess: Vohwinkel verfasst ihre Manuskripte handschriftlich mit Füllfederhalter und betont die Disziplin und Melodie, die dadurch im Text entsteht. Sie diskutiert zudem ihr Verständnis des Begriffs "Gothic" als literarische Tradition (Edgar Allan Poe) jenseits moderner Szene-Klischees.
Im Werkstattgespräch geht es um ihren Debütroman Zufällig Elchtod und den Protagonisten Jakob de Vries, einen Pathologen, dessen Spitzname "Elchtod" auf seine Vorliebe für skandinavische Metal-Musik zurückgeht. Die Autorin liest zudem zwei Passagen aus ihrem Kurzgeschichtenband Blutnacht: die schwarzhumorige Weihnachtsgeschichte Stille Nacht, Heilige Nacht und die verschwörungstheoretisch angehauchte Story Ich werde David Beckham töten (Thematik: Illuminaten und die Zahl 23).
Zusätzlich stellen die Moderatoren folgende Neuerscheinungen vor:
Schnee von gestern von Manfred H. Krämer (alias Klimek im Transkript genannt, korrekt ist hier Manfred H. Krämer oder das Pseudonym des Autors, im Transkript "Klimek") – Anmerkung: Im Transkript wird der Autor als "Klimek" bezeichnet, gemeint ist wahrscheinlich der Roman von Manfred H. Krämer oder Friedrich Ani als Gabor Klimek, hier spezifisch "Rentner Karl Heinz Schmidt".Fotofinish von Jac. Toes (Niederlande).
Raid und der Legionär von Harri Nykänen (Finnland).
Mordseifel (Anthologie), herausgegeben von Jacques Berndorf.
Der Spinner (Hörbuch) von Ralf Kramp, gelesen von Kalle Pohl.
Abschließend wird auf eine Lesung der Autorin im Duisburger Innenhafen ("Past Show") hingewiesen.
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistrePseudo-Krupp, Medienkooperative Berlin, MOB 1985, 35 Min.
Doku-Feature über die Auswirkungen von Pseudo Krupp insbesondere auf Kinder. Neben erwartbaren Interviews mit Betroffenen und Verantwortlichen und reportageähnlichen Elementen, enthält der Film auch Dokufiktionale Elemente, arbeitet mit erläuternden Kommentaren und grafischen Darstellungen.
Im MZR Verleih: MOB = Medien Operative Berlin e.V.
Die MedienOperative Berlin (MOB) wird 1977 von Hartmut Horst, Eckart Lottmann, Pim Richter, Karin Steffen und Burkhard Voiges als Zentrum für unabhängige Videoarbeit gegründet. Die Produktionsgruppe behandelt als Kollektiv in ihren Themen vorwiegend soziale und kulturelle Themen im Sinne einer Gegenöffentlichkeit, wobei sie über einen eigenen Produktionsapparat verfügt.
Parallel dazu stellt die MOB alternativen Projekten Geräte zur Verfügung und sammelt Videobänder einer »alternativen Öffentlichkeit«. Das Kollektiv bleibt eine der wenigen Initiativen, die sich dauerhaft etablieren können, obwohl es keine Subventionierung erhält und jedes Projekt als Auftragsproduktion von öffentlichen Institutionen, aber später auch zunehmend vom Fernsehen finanziert."
http://www.medienkunstnetz.de/werke/gruendungsladen/ letzter Zugriff: 01.12.2025
hier auch Foto von 1977: MedienOperative Berlin e.V., »Gründungsladen der MedienOperative Berlin e.V.«, 1977
© MedienOperative Berlin e.V.
Die Moderatoren Ralf Bienko (Kowalewski) und Heike Klaes eröffnen die erste Ausgabe der Sendung unter dem Titel "Der Literaturkaffee". Bienko kündigt an, sich künftig stärker in den Hintergrund zurückzuziehen und die Moderation an Klaes zu übergeben. Zu Gast ist das Essener Autoren-Duo H.P. Karr und Walter Wehner (auch als "K. und W." bezeichnet [ Im Transkript "HPK" genannt ] )
Im Zentrum des Gesprächs steht ihre gemeinsame Kriminalroman-Reihe um den Videokameramann Gonzo Reck, der in Essen ermittelt. Die Autoren geben Einblicke in den Entstehungsprozess des geplanten fünften Bandes und diskutieren ausführlich die wirtschaftlichen Veränderungen im Buchmarkt, insbesondere die Konzentration von Verlagen (Random House, Ullstein-Heyne-List) und den Konkurs ihres früheren Verlages Haffmanns. Zudem erläutern sie die Bedeutung des Friedrich-Glauser-Preises, die Arbeit für Radio-Krimishows (WDR mit Thomas Hackenberg) und ihre Tätigkeit für Anthologien (Grafit Verlag).
Im Verlauf der Sendung lesen Karr und Wehner mit verteilten Rollen ihre Kurzgeschichte "Der Moosrosen-Kavalier", eine Episode aus dem Gonzo-Universum.
Die Sendung beinhaltet zudem zahlreiche Buchbesprechungen der Moderatoren und Gäste:
Grappa im Netz (Gabriella Wollenhaupt)Ingrid (Felix Thijssen)
Es lebe der Präsident (Ole Bornemann)
Sachbuch/Biografie: Die Gruner + Jahr Story (Wolf Schneider) und eine kritische Auseinandersetzung mit der Peter-Ustinov-Biografie von John Miller im Vergleich zu Ustinovs eigenem Werk Der alte Mann und Mr. Smith.
Krimi-Tipps aus dem Grafit Verlag: Krähenbrut (Rita Knott) und Ziegelbrand (Wilfried Eggers).
Abschließend wird auf den "Krimi-Stammtisch" in der Essener Lichtburg hingewiesen.
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreDie Aufzeichnung dokumentiert die Veranstaltung "Mordshäppchen in Bluesvariationen" im Rahmen des Krimifestivals "Mord am Hellweg" (Teil 3 der Berichterstattung des Literaturkaffees) im Haus Schmülling in Bergkamen. Die Moderation führt in den Abend ein.
Im Mittelpunkt stehen Lesungen verschiedener Autoren, begleitet von der Sängerin Joy Fleming:
Sandra Lüpkes liest ihre Kurzgeschichte "Das Wunder von Emden". Darin entdeckt eine Familie auf dem Rosinenstuten der Großmutter das Abbild der Jungfrau Maria. Der Versuch, das Gebäckstück gewinnbringend im Internet zu versteigern, scheitert an der gefräßigen Großmutter.Dr. Herbert Knorr, Festivalleiter und Autor, trägt schwarzhumorige Lyrik vor ("Ein Problem im Garten", "Am Straßenrand stand ein Skelett") sowie einen satirischen Monolog in Form eines Telefonats. In diesem schildert ein Ehemann (Werner) seinem Freund Heinz den "tragischen" Absturz seiner Frau Hilde (oder umgekehrt, Rollenspiel) in den Alpen, um endlich den ersehnten Urlaub an der Nordsee verbringen zu können.
Jürgen Ehlers liest die Kurzgeschichte "Das Huhn". Die Erzählung handelt von einer alternativen Hofgemeinschaft ("Wollsteinhof"), die einen betrügerischen und störenden Mitbewohner namens Gero ermordet, an die Schweine verfüttert und die Knochenreste den Hühnern als Kalkzusatz gibt.
Die Veranstaltung zeichnet sich durch die Verbindung von kulinarischem Thema ("Häppchen"), Kriminalliteratur und Blues-Musik aus.
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreIm Mittelpunkt des Interviews steht Peter Heilmann ´s Weg vom Polizisten zum Schriftsteller. Er diskutiert die Diskrepanz zwischen realer Polizeiarbeit und fiktiven Kriminalromanen, was ihn dazu motivierte, eigene, authentischere Bücher zu schreiben. Er liest eine Passage aus seinem Kriminalroman Durchgeknallt (Lumen Verlag). Zudem präsentiert er sein Hobby, die Holzschnitzerei, anhand von mitgebrachten Exponaten. Ein weiterer persönlicher Aspekt ist sein Glaube (Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage), der ihm während seiner Dienstzeit, insbesondere bei Einsätzen mit Suizidgefährdeten, Kraft gab.
Per Telefon wird die Verlegerin Frau Paul (Lumen Verlag, Freiburg) zugeschaltet. Sie berichtet über die Entdeckung Heilmanns, die Besonderheit seiner "Ruhrpott-Sprache" im Lektorat und das Verlagsprojekt "Bittere Tränen" (Texte über Missbrauch).
Zusätzlich stellen die Moderatoren folgende Neuerscheinungen vor:
Das Schwebebahn-Komplott und Wupper von Andreas Schmidt (KBV).Haute Cuisine von Susan Kelly (Grafit).
Der dritte Fehler und Die dünne Linie von Matthias Christiansen.
Hart an der Grenze von Ralf Kramp.
Abschließend wird auf eine Lesung der 86-jährigen Autorin Adrian Manns in der Stadtbücherei Essen hingewiesen.
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreDie Moderatoren begrüßen das Essener Autorenduo H.P. Karr und Walter Wehner (Karr & Wehner) im Studio. Im Mittelpunkt steht ihr gemeinsames Projekt Hotel Terminus, ein Kriminalroman, der als Gemeinschaftswerk von zwölf renommierten deutschsprachigen Krimiautoren entstand.
Die Herausgeber Karr & Wehner erläutern das Konzept: Ein fiktives Hotel dient als Kulisse für Episoden, die von unterschiedlichen Autoren verfasst wurden, während sie selbst die Rahmenhandlung um das Hotelpersonal (Portier Henk, Hausdame Diana, Barkeeper Juan) schrieben und die redaktionelle Koordination übernahmen. Sie berichten von der Zusammenarbeit mit Autoren wie Ralf Kramp, Silvia Kaffke, Horst Eckert, Edith Kneifl und Peter Zeindler sowie von der Kooperation mit dem Aufbau-Verlag. H.P. Karr liest zudem den Beginn der Rahmenhandlung vor.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Tätigkeit von H.P. Karr als Leiter des Bochumer Krimi-Archivs. Er gibt Einblicke in die Arbeit am "Lexikon der deutschen Krimi-Autoren" (online und als Print) und die Organisation der Jury für den Deutschen Krimi Preis. In diesem Kontext wird der Unterschied zwischen dem undotierten Kritikerpreis (Deutscher Krimi Preis) und dem Autorenpreis des Syndikats (Friedrich-Glauser-Preis) diskutiert. Auch die Rolle der Autoren bei der Organisation des Krimifestivals "Die Kriminale" und Anthologie-Projekten wie "Mord am Hellweg" wird thematisiert.
Zum Abschluss kündigen die Moderatoren kommende Sendungen mit Horst Eckert (617 Grad Celsius) und Silvia Kaffke (Totenstill) an.
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreDie Moderatoren begrüßen die Kriminalschriftsteller Silvia Kaffke und Horst Eckert im Studio. Beide stellen ihre aktuellen Neuerscheinungen vor und diskutieren über ihre schriftstellerische Entwicklung.
Silvia Kaffke präsentiert ihren Roman Totenstill (KBV Verlag). Sie erläutert die Weiterentwicklung ihrer Protagonistin, der Profilerin Barbara Post, und deren Beziehung zu ihrem Partner Thomas. Kaffke spricht über ihren Verlagswechsel von Fischer zum kleineren KBV Verlag von Ralf Kramp und lobt die dortige intensive Betreuung. Zudem erwähnt sie ihre Arbeit an der Drehbuchadaption ihres Vorgängerromans Herzensgut.
Horst Eckert stellt seinen Roman 617 Grad Celsius (Grafit Verlag) vor. Er erklärt den Titel (Zündtemperatur von Erdgas) und berichtet von seinen Recherchen bei Brandursachenermittlern. Diskutiert wird auch seine erzählerische Technik, verschiedene Zeitebenen (u.a. die 70er Jahre/Bhagwan-Bewegung) zu verknüpfen, sowie die moralische Ambivalenz seiner Figuren. Eckert äußert sich zudem zu seiner vergangenen Tätigkeit als Sprecher der Autorenvereinigung "Das Syndikat".
Ein zentrales Thema ist die Vernetzung der beiden Autoren: Sie berichten von "Crossovern", bei denen Figuren des einen Autors in den Romanen des anderen auftauchen (z.B. Eckerts Figur Ela Bach in Kaffkes Werk), sowie von ihrer gemeinsamen Beteiligung am Anthologie-Projekt Hotel Terminus.
Die Sendung beinhaltet zudem Rückblicke auf das Krimifestival "Die Kriminale" im Sauerland, inklusive der Verleihung des Ehrenglausers an Ingrid Noll, sowie Leseempfehlungen der Moderatoren und Gäste (u.a. Jürgen Ehlers).
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreDas Gespräch beginnt mit sehr persönlichen Einblicken in Berndorfs Leben: Er schildert ein traumatisches Erlebnis als Kind im Zweiten Weltkrieg in Osnabrück und berichtet von seiner Zeit als Kriegsreporter (u.a. Vietnam). Berndorf erklärt, wie die dort erlebte Gewalt ihn in den Alkoholismus trieb und wie er durch den Entzug und das Schreiben einen neuen Lebensweg fand. Er übt zudem deutliche Kritik an der Sensationsgier moderner Kriegsberichterstattung.
Im weiteren Verlauf thematisiert Berndorf seine Metamorphose vom Journalisten Michael Preute zum Krimiautor Jacques Berndorf. Er beschreibt seinen Umzug in die Eifel, die anfängliche Skepsis der Dorfbewohner und den heute herrschenden "Kult", der bis zu touristischen Belagerungen seines Privathauses führt.
Berndorf liest die satirische Kurzgeschichte "Nachrichten aus dem Busch", die vom Leben einer Eifler Dorfbewohnerin namens Roswitha, ihren Schönheitsoperationen und ihrem tragikomischen Ende erzählt.
Diskutiert werden zudem:
Der Roman Die Raffkes (Wirtschaftskriminalität, Schauplatz Berlin).Die Arbeit am kommenden Roman Eifel-Träume.
Seine Freundschaft zum Verleger und Autor Ralf Kramp und die Herausgeberschaft der Anthologie Mordseifel.
Die Zusammenarbeit mit dem Grafit-Verlag und Verleger Rutger Booß.
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreDiese "Best of"-Sondersendung fasst Höhepunkte des Jahres 2005 (und angrenzender Zeiträume) der Sendung "Der Literaturkaffee" zusammen. Die Moderatoren präsentieren Ausschnitte aus Interviews, Lesungen und Diskussionen mit zahlreichen prominenten Kriminalautoren.
Enthalten sind Beiträge zu:
H.P. Karr & Walter Wehner: Über das Projekt Hotel Terminus (Kettenroman).Ralf Kramp: Lesung des makaberen Gedichts Die Metzgerin.
Sabine Thomas: Lesung aus ihrem Krimi Warterweil.
Manfred H. Krämer (als Gabor Klimek/Autor von Karl-Heinz Schmidt): Über seinen "Rentner-Krimi", der in Holland spielt.
Beate Sauer: Über ihren historischen Roman Die Buchmalerin und den Einfluss ihres Theologiestudiums.
Rainer Sowa: Über seine Zeit bei der Polizei und wie ein Bestatter ihn zu seiner Romanfigur inspirierte.
Sinje Beck: Über ihren Beruf als Werbetexterin und ihren Krimi Einzelkämpfer.
Jürgen Belgrad (im Text "Herr Belgrad"): Über seinen Speditions-Krimi Kalt erwischt und die Zusammenarbeit mit "Frontal 21".
Horst Eckert & Silvia Kaffke: Diskussion über die Balance zwischen Plot und Charakterentwicklung sowie die gegenseitigen Gastauftritte ihrer Figuren.
Thea Dorn: Über ihr Selbstverständnis als "Alpha-Weib" und Hyänen als Vorbilder.
Reinhard Junge: Über die Definition und Akzeptanz des "Regionalkrimis" und die Rolle des Ruhrgebiets (u.a. "Tatort").
Ingrid Noll: Ein humoristisch inszeniertes Interview (vermutlich gelesen/vorgetragen), in dem sie augenzwinkernd über ihre "kriminelle Karriere" befragt wird.
Die Sendung bietet einen umfassenden Überblick über die deutsche Krimiszene der Zeit, von Newcomern (timecode 18:18) bis zu etablierten Größen, und beleuchtet verschiedene Subgenres (Regionalkrimi, historischer Krimi, humoristischer Krimi).
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreDie Sendung beginnt mit einem Hinweis auf ein ausgefallenes Interview mit der Autorin Anne Chaplet; stattdessen liest die Moderatorin (Heike Klaes) eine Passage aus Chaplets Roman Sauberer Abgang.
Nach einem Rückblick auf die Leipziger Buchmesse begrüßen die Moderatoren Volker König und Jürgen Schumacher, die Herausgeber der Essener Literaturzeitschrift "Der Storch". Im Interview berichten sie über die Gründung des Magazins, ihre Kriterien für die Textauswahl (handwerklich gut, unterhaltsam, nicht zwingend politisch korrekt) und den Vertrieb als "Hobbyprojekt" über das Internet. Zudem erwähnen sie ihre eigenen literarischen Werke (Schumacher: Dicke Enden, König: Tantenfieber - Korrektur: Im Text wird "Tantenfieber" Volker König zugeordnet, "Dicke Enden" Jürgen Schumacher).
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Interview mit der Kriminalschriftstellerin Irene Rodrian. Sie wird als erste deutsche Krimiautorin gewürdigt. Rodrian erzählt von den Schwierigkeiten in den Anfangsjahren, als deutsche Krimis kaum verlegt wurden, und von ihren Vorbildern. Sie spricht über den Unterschied zwischen Roman- und Drehbuchschreiben und stellt ihren neuen Roman Eisiges Schweigen vor, der dritte Teil ihrer in Barcelona spielenden Reihe um die Detektei "Simona Cinco".
Die Sendung beinhaltet zahlreiche Rezensionen:
Ladylike von Ingrid Noll.Karrieresprung von Klaus Erfmeyer (Debütroman eines Rechtsanwalts).
Friesische Todessinfonie von Theodor J. Reisdorf.
Hörbücher: Das vergessene Pergament (Philipp Vandenberg) und das Sachbuch Der Heilige Gral und seine Erben (Baigent et al.).
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreSendeband vom 03.12.1992
BITTE BEACHTEN: Programmtafeln, darin:
OK43 Aufruf: An die Essener Bevölkerung und alle Institutionen
Wir der Offene Kanal Essen e.V. wollen deutlich machen, daß sich die Essener Bevölkerung von der zunehmend Fremdenfeindlichen Fremdenfeindlichkeit distanziert und zum verständnisvollen Zusammenleben beitragen will. ZU diesem Zweck haben wir einen Aufruf verfasst, den wir zusammen mit IHREN Unterschriften in diesem Programm veröffentlichen wollen: Ich verurteile den Terror von Rechts, die Gewaltübergriffe auf Menschen. Ich erkläre mich solidarisch mit den in der Bundesrepublik lebenden Ausländern und werde mich für den Schutz dieser Mitbürger einsetzen. Diesen Aufruf können Sie unter folgender Adresse anfordern: OK43 Wilhelm-Nieswand-Allee 104, 4300 Essen 12
20:15 Uhr Neues aus 43, Khalid Seddiqui
Bericht: Demo gegen Rechts vom 27.11.1992
Günter Schellmann
Finanzelle Situation der Stadt Essen
Ehrung von SPD Mitgliedern
Horst Radke, Geschäftsführer Schossau, Khalid Seddiqui
Vorstellung von Veranstaltungen in Essen
20:30 Uhr Demo gegen Rassismus, Necedt Ertan
Hassan, Internationaler Deszendent Mitorganisator
Achmed, Musiker
Kazem, Musiker
20:37 Uhr Nikolaus - der Bischof von Myra, Uwe Helling
Interview mit Holländern über Tradition
Der Nikolaus stammt aus Lykien?
20:50 Uhr Verkehr in Essen, Folge 2, Straßenbahn und U-Bahn
Manfred Schmelzer
Straßenbahn-Autowahn aus Hamburg
Umbau der Ruhrallee
Herr Willfried Sauter, Bund
DR. Wolff, Verkerhspolitiker Köln
Frau Brozsat Gleichstellungsstelle Essen
Herr Büser, EVAG
Team des Abends
Kamera: Cengiz Ural-Münch
Dan G. Popa
Behnam Sh. Namin
Grafik: Jürgen Wanzlick
Moderation / CvD.: Hans-Werner Fittkau
Bildregie: Christoph Härig, Christian Schulz
Tontechnik: Christian Müller,
MAZ Technik: Uwe Helling, Christian Hermes
Essener Gesichter
Dirk Stolzenberg, Roland Mecklenburg
Albert Ritter, Vorstand, des Schauspieler Verbandes
Jan Bergrath stellt seinen Kriminalroman Kalt erwischt vor, der im Speditionsmilieu spielt. Er berichtet aus eigener Erfahrung als ehemaliger Fernfahrer und aktueller Fachjournalist von den harten Arbeitsbedingungen der Branche (Überwachung, Preisdruck). Zudem schildert er seine investigative Recherche für das ZDF-Magazin "Frontal 21", bei der er Sicherheitslücken im deutschen LKW-Maut-System aufdeckte. Bergrath liest eine Passage aus seinem Roman, in der ein Mord durch einen rückwärtsfahrenden LKW geschildert wird. Ein weiteres Thema ist seine Tätigkeit als Betreiber des Kölner "Theaters am Eifelturm" und Produzent von Branchen-Kabarett.
Beate Sauer präsentiert ihren historischen Kriminalroman Die Buchmalerin, erschienen im Grafit Verlag. Sie spricht über ihr Studium der katholischen Theologie und wie theologische Fragen in ihre Bücher einfließen (auch in Der Heilige in deiner Mitte). Sauer liest eine atmosphärische Szene aus Die Buchmalerin, die die Herstellung von Farben aus Edelsteinen im Mittelalter detailliert beschreibt.
Am Ende der Sendung gedenken die Moderatoren zweier Todesfälle im familiären Umfeld des Teams.
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreDie Moderatoren begrüßen die Essener Autorin Ursula Sternberg im Studio. Im Mittelpunkt steht ihr Kriminalroman Ruhrschnellweg (Asso Verlag), der auf der A40 spielt und dessen Entstehung eng mit Sternbergs persönlicher Erfahrung von Arbeitslosigkeit verknüpft ist. Sie schildert ihren beruflichen Werdegang als IT-Spezialistin und ihre Rückkehr ins Ruhrgebiet. Ein besonderer Fokus liegt auf der im Roman detailliert beschriebenen Essener Kneipenszene (z.B. "Schatten", "Chat Noir", "Antico") und deren Wandel. Sternberg gibt zudem Einblicke in ihre Malerei (Exponate im Studio) und kündigt kommende Projekte (Insolvenzgeld) an.
Per Telefon wird der Bestsellerautor Akif Pirinçci zugeschaltet. Er stellt seinen neuen Roman Schandtat vor, den sechsten Teil der Felidae-Reihe um den Katzen-Detektiv Francis. Themen des Gesprächs sind die Einführung der Figur "Junior", die philosophisch-religiösen Aspekte des Buches (Dialoge zwischen Gott und Teufel) und Pirinçcis kritische Haltung gegenüber Lesungen.
Die Sendung umfasst zudem zahlreiche Buchbesprechungen:
Das süße Lied des Todes von Alicia Giménez-Bartlett (Spanien-Krimi).Das Geheimnis der Madonna von Sabine Klewe und Martin Conrath (Historischer Krimi).
Prickel von Jörg Juretzka (Ruhrgebietskrimi).
Das Geheimnis des 13. Apostels von Michel Benoît (Vatikan-Thriller, positiv abgegrenzt von Dan Brown).
Kurz erwähnt: Ausgebrannt (Andreas Eschbach) und Hallig (Kari Köster-Lösche).
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreDie Sendung "Der Literaturkaffee" präsentiert einen Außendreh aus der Stadtbücherei Duisburg mit der Autorin und Moderatorin Thea Dorn. Nach einer ausführlichen biografischen Einführung (geplatzter Traum vom Operngesang, Philosophie-Studium bei Adorno/Horkheimer-Bezügen, Debüt Berliner Aufklärung) übernimmt Thea Dorn das Wort.
Der literarische Teil umfasst zwei Lesungen:
Die schwarzhumorige Kurzgeschichte "Verstrickt", in der ein missglücktes Geburtstagsgeschenk (selbstgestrickte Reizwäsche) zum Mordinstrument wird.Ausschnitte aus dem Roman Die Brut. Dorn liest eine Szene aus der fiktiven Talkshow "Auf der Couch", in der die Protagonistin Tessa Simon eine Kanzlerkandidatin interviewt, sowie eine private Szene, in der Tessa mit einem vor ihrer Tür ausgesetzten Säugling konfrontiert wird.
Im anschließenden Interview diskutiert Thea Dorn mit den Moderatoren über:
Fernsehen und Literatur: Die Ironie, dass sie einen Roman über eine Moderatorin schrieb, kurz bevor sie selbst die Sendung Literatur im Foyer übernahm, und wie die Realität ihre Fiktion beeinflusste.Stilistik: Ihren rhythmischen Wechsel zwischen "splatterigen" Werken (ungerade Buchnummern wie Die Hirnkönigin) und psychologischeren Stoffen (gerade Nummern wie Die Brut).
Frauenbild: Ihr Selbstverständnis als "Alpha-Weib" und ihre Abneigung gegen künstliche Emotionalität in TV-Moderationen.
Genre-Vielfalt: Die Vor- und Nachteile von Romanen (Einsamkeit), Theaterstücken (Kollaboration) und Drehbüchern (Reichweite, z.B. Tatort).
[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]
Eric Joel ChauvistreDie Moderatoren begrüßen die Essener Autorin und Künstlerin Mischa Bach im Studio.
Das Gespräch zeichnet das Bild einer facettenreichen Künstlerin, die sich in verschiedenen Medien ausdrückt (Literatur, Malerei, Film, Theater). Mischa Bach erläutert ihren kreativen Prozess, der oft von einem inneren Drang und dem Wunsch, Langeweile zu vermeiden, getrieben ist. Sie spricht über ihre Erfahrungen als Drehbuchautorin (u.a. für Polizeiruf 110 und die Adaption von Silvia Kaffkes Herzensgut), ihre Arbeit am Theater und ihre anfänglichen Ambitionen in der Schauspielerei, die sie zugunsten des Schreibens aufgab.
Ein Schwerpunkt liegt auf ihrem neuen Roman Stimmengewirr. Bach erklärt die komplexe Struktur des Buches, das aus der Perspektive mehrerer Persönlichkeiten einer multiplen Persönlichkeit erzählt wird. Sie diskutiert das Phänomen der dissoziativen Identitätsstörung und wie sie das Thema für einen Kriminalroman adaptierte. Zudem präsentiert sie im Studio eigene Acrylbilder, die thematisch mit dem Buchcover korrespondieren, und berichtet von einer aktuellen Ausstellung im Bahnhof Langendreer.
Die Sendung enthält zudem Buchbesprechungen der Moderatoren:
Historische Krimis: Das Geheimnis des Mithras-Tempels (Hagemann/Stitz), Caligulas Rache (Ingo Gach).Schweizer Krimi: Staub im Feuer (Ernst Solèr).
Besondere Erwähnung: Ich weiß von Gunter Gerlach und Der Eine ist stumm, der Andere ein Blinder von Akif Pirinçci.
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Eric Joel Chauvistre20:25 Uhr Neues aus 43, Khalid Seddiqui
20:35 Uhr Ausstellung im Fernmeldeamt, Hildegard Hutschenreuter
20:45 Uhr Sport vor Ort, Hermann Anhuth
21:15 Uhr Verkehr in Essen 1. Folge: Das Auto, Christine Heim
23:10 Uhr HCM, Ulli Hinzmann
23:55 Uhr Programschluss/Infotafeln
Team im Studio und in der Technik:
Rainer Hesse, Tom Briele, Christoph Härig, Bodo Köpper, Jola Socha, Susanne Konietzky, Karl Deiritz, Ulla Müller, Jürgen Wanzlick, Adele Mecklenbors, Christian Hermes, Christian Müller, Bärbel Gayk, Christoph Härig, Luise Hoyer
Die Moderatoren begrüßen die Bestsellerautorin Rebecca Gablé im Studio.
Das Interview zeichnet Gablés Weg von der Bankkauffrau zur Studentin der englischen Mediävistik und schließlich zur erfolgreichen Schriftstellerin nach. Sie erklärt, wie ihr Studium der altenglischen Literatur ihr Interesse am Mittelalter weckte und die Grundlage für ihre historischen Romane bildete. Gablé diskutiert die Faszination des Genres, die Bedeutung gründlicher Recherche (inklusive Reisen nach England) und die Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann als Testleser und Fotograf.
Besprochen werden ihre Hauptwerke, insbesondere Das Lächeln der Fortuna (ihr Durchbruch im historischen Genre) und die Fortsetzung Die Hüter der Rose. Gablé äußert sich auch zu ihren Anfängen als Krimiautorin und schließt eine Rückkehr zu diesem Genre (oder eine Mischform als historischer Krimi) nicht aus. Ein aktuelles Thema ist der "Da Vinci Code"-Hype; Gablé grenzt ihre mediävistische Sicht auf den Gral (als Kelch) von Dan Browns Theorien ab, akzeptiert diese aber als Fiktion.
Zusätzlich stellen die Moderatoren aktuelle Kriminalromane vor:
Der vierzehnte Stein von Fred Vargas (hoch gelobt).Ein Grappa-Krimi von Gabriella Wollenhaupt (Thema Fußball-WM).
Prickel von Jörg Juretzka (Ruhrgebietskrimi).
Die Namensvetterin von Sabina Naber (kritisiert als zu erotiklastig).
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Eric Joel ChauvistreDie Moderatoren begrüßen den Richter und Schriftsteller Andreas Hoppert im Studio.
Das Interview konzentriert sich auf Hopperts Doppelleben als Sozialrichter in Detmold und Kriminalautor. Er erklärt, dass seine Tätigkeit als Richter oft trocken sei (viele medizinische Gutachten) und er in seinen Romanen um den Anwalt Marc Hagen (z.B. Die Medwedew-Variante) einen Ausgleich finde, indem er eine Figur erschafft, die die Grenzen des Gesetzes auch mal überschreitet. Hoppert beschreibt sich als Einzelgänger ("Lonesome Rider") im Schreibprozess, der wenig Kontakt zur Szene hat, abgesehen von der Zusammenarbeit mit seiner Lektorin beim Grafit Verlag. Er erläutert die Hintergründe zu Die Medwedew-Variante (Thema Amnesie, inspiriert durch eine TV-Doku) und diskutiert seine "Mischtyp"-Arbeitsweise zwischen Plotting und Bauchschreiben.
Ein Einspieler zeigt ein Interview mit der Autorin und Herausgeberin Regula Venske, aufgezeichnet auf dem Krimifestival "Die Kriminale" (Präsentation des Kettenromans Hotel Terminus). Venske spricht ausführlich über ihr Anthologie-Projekt Du sollst nicht töten, für das sie Autoren verschiedener Konfessionen (u.a. Faye Kellerman, Janwillem van de Wetering, Hamid Skif) gewann, um Kriminalgeschichten basierend auf biblischen Motiven zu schreiben.
Zusätzlich rezensieren die Moderatoren:
Machtrausch von Rainer C. Kopitz (Wirtschaftskrimi über Seilschaften in einer Firma).Im Bann des Tigers von Irene Rodrian (zweiter Band der Reihe um die Detektei Simona Cinco in Barcelona).
Zu Beginn der Sendung liest Heike Klaes eine Passage aus Sauberer Abgang von Anne Chaplet, da ein geplantes Telefoninterview nicht zustande kam.
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Eric Joel ChauvistreDie Moderatoren begrüßen den Kriminalschriftsteller Erwin Kohl im Studio. Passend zum Gast gibt es Mettbrötchen, ein Running Gag aus Kohls Büchern.
Im Mittelpunkt steht Kohls Thriller Zugzwang. Der Autor liest eine Szene vor und erläutert die brisante Thematik des Buches: den Einsatz von subliminalen (unterschwelligen) Botschaften zur Manipulation von Menschenmassen. Kohl erklärt, dass persönliche negative Erfahrungen mit der Deutschen Bahn ihn zu der Idee inspirierten, eine Geschichte über einen manipulierten Boykott des Schienenverkehrs zu schreiben. Er berichtet von seinen Recherchen zur Machbarkeit solcher Techniken und deren realen Einsatzgebieten (z.B. in der Suchttherapie in Russland).
Ein weiterer Gesprächsschwerpunkt ist das Autorenleben. Kohl schildert die enge Zusammenarbeit mit seiner Frau Bettina, die ebenfalls schreibt und seine Manuskripte kritisch prüft. Er betont die Wichtigkeit der Autorenvereinigung "Das Syndikat" für den kollegialen Austausch und die gegenseitige Unterstützung bei Recherchen. Zudem berichtet er von seinen Erfahrungen als Organisator des Krimifestivals "Die Kriminale" am Niederrhein und der Begeisterung des Publikums in ländlichen Regionen.
Die Sendung enthält zahlreiche Buch- und Hörbuchbesprechungen der Moderatoren:
Königsdrama von Eva Klingler (Krimi mit Shakespeare-Bezug).Die Fußball-Krimi-Anthologie Tödliche Nachspielzeit (Grafit Verlag), mit besonderem Lob für die Geschichten von Andreas Izquierdo und Jan Zweier.
Der Mann, der aus dem Fenster sprang von Ludwig Lugmeier (Autobiografie eines Ausbrecherkönigs).
Hörbücher: Wassermusik von T.C. Boyle und der Klassiker Paul Temple und der Fall Madison.
Abschließend wird auf Lesungen von Mischa Bach und Jürgen Lodemann hingewiesen.
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Eric Joel Chauvistre