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Cameo, Best of 2006, 84 Min.
DE DE-MZREV-AR 33-33300576 · Part · 2006
Teil von Offener Kanal Essen (OK43)

Das vorliegende Bandobjekt enthält eine Ausgabe des Kurz Film Magazins Cameo. Präsentiert wird eine Kuratierung verschiedener Independent-Kurzfilme aus den Produktionsjahren 2003 bis 2005. Die Beiträge decken unterschiedliche Genres ab und stammen teilweise aus dem Münchner und Starnberger Raum.

00:00:55 | Cameo Trailer |

Trailer und Intro des Kurz Film Magazins Cameo.

00:01:33 | Blind Date |

Kurzfilm, präsentiert von It Pictures.

  • Regie/Produktion: Ellijah Tabere, Barry Barclay, Carolina Emilia Galetti, Christoph "CK" Konopatzki.

00:26:30 | Kette |

Kurzfilm, entstanden zwischen August und Oktober 2004 in Starnberg und München.

  • Regie: Max Conradt, Christoph von Hohberg.

00:35:14 | Der Tag der Befreiung |

Kurzfilm aus dem Jahr 2003.

  • Regie: Martin Blankemeyer.

00:50:16 | Kartoffelgericht |

Titel: Kartoffelgericht, eine alltägliche Geschichte. Kurzfilm aus dem Jahr 2005.

  • Regie: Eckhard Kruse.

01:01:45 | Das Übliche |

Kurzfilm, produziert im November und Dezember 2005 in Starnberg.

  • Regie: Max Conradt.

01:09:39 | Phase Shift |

Kurzfilm, präsentiert von hard-boiled Wonderland (2005).

  • Regie: Damian W. Gorczany.

01:24:08 | Cameo Trailer |

Abspann-Trailer des Kurz Film Magazins Cameo.

Haily Kallenberger
Carl TV, Sonder Ausgabe Mai
DE DE-MZREV-AR 33-33300583 · Part · 2025-12-08
Teil von Offener Kanal Essen (OK43)

Das vorliegende Bandobjekt (ID 01117318) beinhaltet eine Sonderausgabe des Formats Carl TV (vermutlich Mai-Ausgabe) mit dem Schwerpunkt auf der deutschen Rockband OOMPH!. Im Zentrum steht ein ausführliches, dreiteiliges Interview, das im Kontext der damals kontrovers diskutierten Single "Gott ist ein Popstar" geführt wurde. Die Sendung wird von Tim van Velsen moderiert, während Ralf Knifka das Interview vor Ort ("bei der NEW") führt.

00:01:03 | Moderation: Intro |

Moderator Tim van Velsen eröffnet die Sondersendung und führt in das Thema ein.

00:01:31 | Musikvideo: Brennende Liebe |

Ausstrahlung des Musikvideos zum Song Brennende Liebe von OOMPH!.

00:05:24 | Interview OOMPH! (Teil 1) |

Erster Teil des Interviews, geführt von Ralf Knifka "bei der NEW" (Event oder Location).

  • Interviewpartner: Die Bandmitglieder Dero, Flux und Crap.

  • Themen: Die neue Singleveröffentlichung und die Thematik des Songs Gott ist ein Popstar.

00:15:00 | Moderation & Video: Augen auf! |

Zwischenmoderation durch Tim van Velsen, der das nächste Video ankündigt. Es folgt das Musikvideo zu Augen auf!.

00:19:34 | Interview OOMPH! (Teil 2) |

Fortsetzung des Gesprächs mit Ralf Knifka.

  • Themen: Vertiefung der Diskussion um die aktuelle Single und Hintergründe zur Band.

00:26:38 | Moderation & Video: Gott ist ein Popstar |

Anmoderation durch Tim van Velsen. Anschließend wird das (kontroverse) Musikvideo zu Gott ist ein Popstar gezeigt.

00:30:52 | Interview OOMPH! (Teil 3) |

Dritter und letzter Teil des Interviews mit der Band.

00:37:38 | Abmoderation & Video: Sex hat keine Macht |

Tim van Velsen verabschiedet die Zuschauer. Zum Abschluss der Sendung läuft das Musikvideo Sex hat keine Macht.

Haily Kallenberger
Best of kultiviert
DE DE-MZREV-AR 33-33300588 · Part · 2006
Teil von Offener Kanal Essen (OK43)

Das vorliegende Bandobjekt enthält die Sondersendung "Best of Kultiviert" (Copyright OK43, 2006). Die Zusammenstellung thematisiert schwerpunktmäßig die Industriekultur im Ruhrgebiet, den Strukturwandel sowie die Ernennung Essens zur Kulturhauptstadt Europas 2010. Durch die Sendung führt Moderatorin Hella Sinnhuber.

00:00:00 | Intro: Best of Kultiviert |

Start der Sondersendung mit dem Titel "Best of Kultiviert".

00:02:25 | Landschaftspark Duisburg-Nord |

Filmischer Beitrag oder Impressionen aus dem Landschaftspark Duisburg-Nord, einem stillgelegten Hüttenwerk, das zum Industriedenkmal umgestaltet wurde.

00:11:35 | Kultiviert Entdecken: Weststadt |

Beitrag zur Stadtentwicklung unter dem Titel "Vom Gussstahl zur Weststadt". Thematisiert wird die Transformation des ehemaligen Areals der Krupp-Gussstahlfabrik zum neuen Essener Stadtviertel Weststadt.

  • Interviews:

    • Frank H. Körmann

    • Jost Höcker

    • Mark von Koppennolle

    • Spiridon Sourkas

    • Manfred Dietrich

00:20:30 | Phänomania Erfahrungsfeld |

Bericht über die Hugo-Kükelhaus-Ausstellung im Phänomania Erfahrungsfeld auf Zeche Zollverein (Schacht 12).

  • Interview: Daniel Jarackas.

00:28:25 | Studio-Moderation |

Moderation durch Hella Sinnhuber, die vermutlich die Beiträge einordnet oder überleitet.

00:30:20 | Bergwerk & Zeitzeugen |

Beitrag zum Thema Bergbau.

  • Interview: Joachim Seifert (Ehemaliger Kumpel/Bergmann).

00:33:00 | Bergbau-Museum & Bildung |

Fortsetzung des Themenblocks Bergbau mit Fokus auf Musealisierung und Bildung.

  • Interview: Eva Koch (Deutsches Bergbau-Museum Bochum).

  • Umfragen: Besucherumfrage zum Thema Bergbau.

  • Interview: Ortrud Wenzel (Klassenlehrerin einer 4. Klasse).

00:37:55 | Bekanntgabe Kulturhauptstadt 2010 |

Umfassender Bericht zur offiziellen Bekanntgabe der Entscheidung für Essen/Ruhrgebiet als Kulturhauptstadt Europas 2010.

  • Akteure und Interviews:

    • Dr. Wolfgang Reiniger (Oberbürgermeister Essen).

    • Oliver Scheytt (Kulturdezernent, Geschäftsführer RUHR.2010).

    • Jürgen Fischer (Projektmanager).

    • Heinz-Dieter Klink (Regionaldirektor RVR).

    • Asli Sevindim (WDR-Moderatorin / künstlerische Direktorin).

  • Inhalt: Feierlichkeiten, Musik ("Dicke Backen Musik") und Straßenumfragen zur Stimmung.

00:48:00 | Abspann |

Credits der Sendung. Beteiligte Personen (Auswahl): Simon Maier, Alex Fiene, Christian Ruhnau, Markus Baumer, Nadia Loquay, Tim van Velsen, Benedikt Seifert.

Eric Joel Chauvistre
DE DE-MZREV-AR 33-33300475 · Part · 2005-05-01
Teil von Offener Kanal Essen (OK43)

Das vorliegende Bandobjekt enthält eine chronologische Zusammenstellung mehrerer Ausgaben des OK43-Jugend- und Ausbildungsformats Passiert. Enthalten sind die Sondersendung "Best of 2004" sowie reguläre Monatsmagazine aus Februar, März/April und Mai 2005. Inhaltliche Schwerpunkte bilden lokale Berichterstattungen aus Essen (Messen, Kultur, Soziales), Interviews mit lokalen Persönlichkeiten und Veranstaltungstipps.

00:01:24 | Best of Passiert 2004: Moderation |

Moderatorin Nadia Loquay eröffnet die Sondersendung "Best of Passiert 2004". Im Rahmen der Anmoderation führt sie ein Interview mit Maik zum Thema Buchhandlung.

00:02:13 | Mayersche Buchhandlung & Ulli Potofski |

Beitrag über die Mayersche Buchhandlung. Gezeigt wird die Buchvorstellung des Sportmoderators und Kinderbuchautors Ulli Potofski.

  • Realisation: Frieder Weiblen

  • Kamera: Maik Schwert

00:09:08 | Zwischenmoderation |

Nadia Loquay interviewt Frieder im Studio.

00:10:00 | Star Search Interviews |

Rückblick auf Interviews im Rahmen des Formats oder Events "Star Search" (vermutlich Staffel 2).

00:21:00 | FiBo Messe 2004 |

Die Redaktionsmitglieder Maik und Frieder leiten im Gespräch zum nächsten Thema über. Es folgt ein Bericht über die FiBo 2004 (Fitness- und Bodybuilding-Messe) in Essen.

00:26:55 | Sealife Oberhausen |

Moderation durch Nadia Loquay und Milena Munoz de la Cruz. Es folgt ein Beitrag über das Großaquarium Sealife in Oberhausen, bestehend aus Impressionen und einem Interview.

  • Kamera: Anthony Ningelgen

  • Schnitt: Sebastian Ruwe, Andreas Heikaus, Jörg Fecke

00:31:13 | Clown Schule & Theater |

Nadia Loquay interviewt Redaktionsmitglied Sebastian. Der anschließende Beitrag thematisiert eine "Clown Schule".

  • Interviewpartner: Julia Reich (Dramaturgin) und Carlo Ghirardelli (Clown-Lehrer).

  • Inhalt: Impressionen eines Theaterstücks.

  • Realisation: Sebastian Ruwe, Andreas Heikaus.

00:37:00 | Spielemesse Essen |

Nach einem Interview von Nadia Loquay mit Pierre folgt ein Bericht über die internationale Spielemesse in Essen.

  • Realisation: Sebastian Ruwe, Andreas Heikaus, Pierre Kunz.

00:44:10 | Abmoderation Best of 2004 |

Gemeinsame Abmoderation von Nadia Loquay mit den beteiligten Personen der Sendung, gefolgt von "Outtakes" (Pannen aus der Produktion).

00:47:50 | Passiert Februar 2005: Unperfekthaus |

Beginn der Ausgabe Februar 2005. Moderatorin Milena Munoz de la Cruz präsentiert einen Besuch im Unperfekthaus (UPH) in Essen.

  • Interviewpartner: Andreas Mengel.

  • Realisation: Tim Ehrig, Jörg Fecke.

00:50:59 | Eissport in Essen |

Anmoderation eines Beitrags von Sebastian über den Besuch einer Essener Grundschulklasse in der Eishalle Essen-West.

  • Interview: Kids-Coach Martin Hardegen.

  • Inhalt: Schlittschuhlaufen und Training.

00:53:30 | Wintersport: Rodeln & Alpin Center |

Beitrag über Wintersportmöglichkeiten im Ruhrgebiet. Gezeigt wird das Rodeln auf einer künstlichen Bahn auf dem Willy-Brandt-Platz in Essen sowie ein Besuch im Alpin Center Bottrop.

  • Interview: Christoph Adrian (Geschäftsführer Alpin Center).

  • Realisation: Benedikt Seifert, Sebastian Ruwe, Pierre Kunz, Andreas Heikaus.

01:01:55 | Tattoo Studio |

Porträt eines Tattoo-Studios. Vorgestellt wird der Tätovierer PeeWee.

01:06:30 | Grußbox & Sendeschluss |

Rubrik, in der Bürger Grüße in die Kamera sprechen. Ende der Februar-Ausgabe.

01:13:00 | Passiert März/April 2005: Intro |

Start der Doppelausgabe März/April 2005. Moderator Markus Schulze Wehninck stellt die Themen der Sendung vor (Hundewiese, Konditor, Künstleratelier Bochum, Weight Watchers, VJ-Beruf, DRK-Helfer, Senioren-

Eric Joel Chauvistre
Verkehr in Essen - Folge 3: Das Fahrrad
33010145_1 · Item · 10.12.1992
Teil von Verkehr in Essen

Sendemitschnitte der OK Labor Reihe „Verkehr in Essen“, 3.Folge: Das Fahrrad
Der Sendemitschnitt dieser 3. Folge beinhaltet:
• Fahrradfahren in Essen. Straßeninterviews
• Die Essener Fahrradintiative
• Fahrradpolitik in Essen: Kuschen und betteln? mit: Jörg Brinkmann, EFI • Beschäftigungsinitiative/Sanftes Wegenetz im Bezirk 5
• Fahrradpolitik ist ökologisch verträgliche Wirtschaftspolitik! mit: Willi Overbeck, Evangelische Kirche
• Alternativen in anderen Städten, z.B. Bochold
• Warum tut sich Essen trotz „Rostiger Speiche“ so schwer? mit: Irene Wiese von Ofen, Baudezernentin
Die Redaktionsgruppe:
Thomas Briele, Christoph Härig, Christine Heim, Luise Hoyer, Klaus Reese, Manfred Schmelzer, Bernd Thunemeyer Mitarbeit, Material und Beratung: Christine Bauhardt, Essener Fahrrad-Initiative, Hans-Werner Fittkau, Klaus Peter Kalwitzky, Barbara Mettler-Meibom, Winfried Sauter, Nils Holger Schomann Filmproduktion, VCD-Bonn, Verkehrshistorische AG EVAG e.V., Sabine Weismüller

Joachim Thommes
DE DE-MZREV-AR mzr-verleihkatalog84-85-23005342 · Part · 1983
Teil von Verleihkatalog 1984/85

Goßengtsingen gewaltfreie Atomwaffenblockade, ein Film von Wilhelm Bittdorf, 45 Min. , SWF 1983, TV Mitschnitt aus der SWF Reihe Menschen und Straßen, 30 MIn.
Aufgeführt im MZR Verleihkatlog 1984/85, S.37:
Großengstingen, Herbst 1982, TV Mitschnitt, 1983, 30 Min.
ohne weitere Beschreibung.

TV Mitschnitt: Septemberweizen
DE DE-MZREV-AR mzr-verleihkatalog84-85-23005580 · Part · 1980
Teil von Verleihkatalog 1984/85

Septemberweizen, Peter Krieg, 105 Min.,

Beschreibung aus dem Verleihkatalog:
"Septemberweizen" ist ein Begriff aus der Warentermin- Spekulation und bezeichnet einen im September fälligen Weizenkontrakt - also Papierweizen. Vor allem um diesen Weizen, der so gar nichts mehr von einem Lebens - Mittel hat, geht es in diesem Film. In 7 Kapiteln wird in collageartigen Montagen gezeigt, wie Farmer, Wissenschaftler Händler, Spekulanten, Verarbeiter und Politiker mit dem Weizen umgehen und was dabei übrigbleibt für Hungrige und Hungernde. Brecht's Wort von den Hungersnöten, die nicht etwa 'ausbrechen', sondern vom Weizenhandel veranstaltet werden, erweist sich am Beispiel des us-amerikanischen Weizen eher als Untertreibung, denn auch Wissenschaftler, Spekulanten, Konzerne und Politiker backen am Hunger mit. Wo Weizen Ware und Waffe zugleich ist, kann es nur als Zufall erscheinen, wenn am Ende doch noch eßbares Brot zustande könnt - als Abfallprodukt einer Reihe aufwendiger Geschäfte, die trotz aller gegenteiligen Beteuerungen den Hunger eher vergrößern als stillen.
ZUM INHALT:
Septemberweizen ist ein Film über und gegen Mythen, die sich um Weizen, Hunger und um die ranken, die damit umgehen. Josef von Ägypten ist der erste dieser mythischen Figuren um den Weizen. Seinen Ruf als Ernährer verdankt er im Grunde einer gutorganisierten Spekulation gigantischen Ausmaßes. Selbst in der Darstellung der Bibel ist unschwer erkennbar, daß Josef die Hungersnot, der er seinen Ruf verdankt, selbst erzeugte. Josef der Ernährer ist die
einzige durchgehende Figur in SEPTEMBERWEIZEN, und seine Legende, in den Kontext unserer Zeit gestellt, erweist sich im Laufe des Films als aktuelles Vorbild für viele moderne Josefs - Weizenhändler, Spekulanten, Politiker...
SEPTEMBERWEIZEN ist ein Film über den us-amerikanischen Weizen, der heute fast 502 des Weltmarktweizens ausmacht. Aber die Methoden sind international, die Auswirkungen global. SEPTEMBERWEIZEN ist mehr noch
ein Film über den Hunger - in den reichen Ländern der ersten wie in den armen Ländern der dritten Welt -. Am Beispiel eines Nahrungsmittels wird nach den Ursachen des Hungers in einer Zeit des Überflusses geforscht, wird nach den Motiven gefragt, die Weizen zur Ware und zur Waffe, Menschen zu Opfern des Wohlstandes, Natur zum Feind
werden lassen. Der Film ist in 7 voneinander abgegrenzten Kapitel unterteilt. Die Kapitel haben folgende Überschriften:

  1. WINTERWEIZEN
  2. HYBRIDWEIZEN
  3. KASSAWEIZEN
  4. PAPIERWEIZEN
  5. BROTWEIZEN
  6. BLUTWEIZEN
  7. HUNGERWEIZEN
    Zu diesem Film ist ein Buch erschienen, in dem neben den gesprochenen Kommentaren umfangreiches Material, Artikel, Statistiken,Krikaturen,etc. veröffentlicht sind. : Der Mensch stirbt nicht am Brot allein, Lesebuch zu Film SEPTEMBERWEIZEN, Peter Krieg, Peter Hanmer Verlag Wuppertal, 1981
    Beschreibung aus MZR Verleihkatalog 1984/85 S. 90/91
DE DE-MZREV-AR 23005790 · Part

Video - ein anderes Fernsehen, Gert Röscher, 1980, 60 Min.
Der Film zeigt unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten von Video.
1.Stadtteilvideo;
2.Video bei der Polizei (Verkehrsüberwachung ?!);

  1. Kabelfernsehen und die Möglichkeit eines Bürgerkanals (die Medienoperative Berlin auf der Funkausstellung '80);
  2. Politischer Videoeinsatz am Beispiel des Metallarbeiterstreiks in Oberhausen'78/79)
    Beschreibung aus dem MZR Verleihkatalog 1984/85
Horror im Kinderzimmer Horror im Kinderzimmer
DE DE-MZREV-AR mzr-verleihkatalog84-85-23005337 · Part · 2025-12-07
Teil von Verleihkatalog 1984/85
  1. Videohorror im Kinderzimmer, TV Mitschnitt
  2. Lurens - ausgewählte Beispiele, jfc Köln (Jugendfilmclub Köln), ohne Jahr
    "Mehrere Beiträge des Videomagazins "LURENS", das von Jugendliche für Jugendliche in Köln hergestellt und
    in Jugendhäusern gezeigt wird. Durch die Unterstützung des Jugendfilmclub entstanden Beiträge, die zeigen, daß Video
    in der Hand von Jugendlichen ein Komnunikationsmittel sein kann, mit dem sie ihren Erfahrungen und Bedürfnissen
    Ausdruck geben können."
    Beschreibung aus: MZR Verleihkatalog 1984/85, S. 78
Joachim Thommes
Friedensgottesdienst am Munitionsdepot Hünxe
23001075_1 · Item · 1983

Friedensgottesdienst am Munitionsdepot Hünxe, Videowerkstatt Oberhausen / Medienzentrum Ruhr 1983
Start bei 4:10 Ende bei ca. 47:40 Min.
Die CVJM- Gruppe Oberhausen ist eine der wenigen, die sich bisher öffentlich und mit klaren politischen Aussagen als
CVJM in der Friedensbewegung engagiert und selbst Aktionen durchführt. Aber gerade der an der Basis sich entwickelnde
Widerstand ist wichtig für die Meinungsbildung innerhalb der Institution Kirche. Der vom CVJM- Oberhausen durchge
führte Friedensgottesdienst ist eine gelungene, ohne grüßen Aufwand durchzuführende und der Kirche inheränte
Form des öffentlich gemachten Protestes. Das Band könnte für Kirchengruppen eine willkontnene Information und
Anregung für eigene Aktionen solcher oder ähnlicher Art sein.
Beschreibung aus MZR Verleihkatalog 1984/85, S. 39

MZR VWO
Frieden schaffen ohne Waffen
DE DE-MZREV-AR mzr-verleihkatalog84-85-23005758 · Part · 1983
Teil von Verleihkatalog 1984/85

FRIEDEN SCHAFFEN OHNE WAFFEN P 5.14
MW Franken, 1983_____ 55 Min

Ausgehend von unserer eigenen Unsicherheit im Umgang mit der Friedensbewegung beschlossen wir, eine Bezugsgruppe
der Gewaltfreien Aktion in ihrer Entwicklung und bei ihren Aktionen zu beobachten. Ein knappes Jahr setzten wir uns mit
der Gewaltfreien Aktion über folgende Fragen auseinander:

  • Motivation sich in der Gewaltfreien Aktion zu engagieren
  • Bedeutung des Bezugsgruppensystems
  • Einsatz von verschiedenen Formen des zivilen Ungehorsams bewußte Konfrontation (z.B. bei Blockeden) mit der
    Staatsgewalt und die damit verbundene Reglementierung (Geldstrafe, bei Wiederholung evtl. Gefängnis)
  • Auseinandersetzung mit der Gewaltfrage innerhalb der Friedensbewegung.
    Gleichzeitig beobachteten wir die Aktionen zum Jahrestag des NATO-Doppelbeschlusses am 12.12.1982, Vorbereitungen auf Blockadeaktionen und die Blockade der Munitionsbunker in Nürnberg - Feucht zu Ostern. Der Film versucht ganz bewußt die Gewaltfreie Aktion möglichst objektiv darzustellen und enthält sich bis zur Schlußsequenz (in der wir in Form eines Statements Stellung beziehen) jeder persönlichen Meinung.
    Beschreibung aus dem mz:R Verleihkatalog 1984/85, S.38
DE DE-MZREV-AR mzr-verleihkatalog84-85-23006184 · Part · 1983
Teil von Verleihkatalog 1984/85
    1. Puppa, oder es ist schwer immer wieder neu auszustehen. Videowerkstatt Oberhausen VWO und Aufschrei Initiative Oberhausen, 1983 50 Min.

Beschreibung aus Verleihkatalog
Das Band entstand in Zusantnenarbeit mit der örtlichen "Aufschrei-Initiative", die auch die Idee zu diesem Projekt
entwickelte. Ursprünglich wollten wir den Vorurteilen, die es über jugendliche Arbeitslose gibt, den Tagesablauf
eines solchen Jugendlichen entgegenstellen. Nachdem wir bei dieser Arbeit Puppa, ein heute 18jähriges Mädchen, kennen gelernt hatten, änderten wir unser Konzept. Puppa schildert in diesem Band, unter welchen Bedingungen
sie groß geworden ist. Nach vielen Enttäuschungen, Prügel statt Zuneigung im Elternhaus, Alkoholabhängigkeit der
Eltern,etc., unternimm: Puppa mehrere Selbstmordversuche, um sich so die Aufmerksamkeit zu verschaffen. In diese
Situation reiht sich die vergebliche Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz ein und verfestigt sie zunächst.
Gemeinsam mit Puppa machten wir mit ihr zusammen die Erfahrung, daß ihre Situation typisch ist für eine ganze Menge
anderer Menschen, die so zur Resignation getrieben worden sind. Einen besonders hohen Anteil bilden dabei die vielen
Jugendlichen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Daher ist dieses Band nicht nur ein Film über Puppa, sondern es will am 'Fall' Puppa zeigen, wie schwer es ist immer wieder aufzustehen.
Beschreibung aus: mz:R Verleihkatalog 1984/85, S.47

  1. is wat in OB? Magin der Videowerkstatt Oberhausen, Ausgabe Herbst 1983, ca. 48 Min. mit zwei Beiträgen:
    • Vorstellung des Jugend- und Kulturzentrum Druckluft
    • Friedensgottesdienst am Munitionsdepot Hünxe (akzeptable Qualität)
DE DE-MZREV-AR mzr-verleihkatalog84-85-23005362 · Part · 1983
Teil von Verleihkatalog 1984/85

BÖRSENWASSER ODER DIE GANZ LEGALEN MACHENSCHAFTEN DES GELSENWASSERKONZERNS
B.O.A., 1983, 22 Min.
Wasser ist erstens naß, zweitens lebensnotwendig. Ohne Wasser geht, wie sich jeder leicht am Beispiel der Sahara überzeugen kann, nichts. Wasser ist drittens schmutzig, viertens knapp. Immer häufiger bohren die Wasserwerke, in der Bundesrepublik Deutschland meist in kommunaler Regie betrieben, auf Grund. Kein Wasser. Eine fatale Situation, die sich ein im Ruhrgebiet operierender privatwirtschaftlicher Wasserkonzern, die Gelsenwasser ÄG, zunutze macht. Der Film "Börsenwasser" beschreibt die Ordnung, die der Konzern in den Wasserhaushalt des Ruhrgebietes gebracht hat, und die das kräftig expandierende Unternehmen mit immer neuen, nachhaltig auf Rendite gerichteten Investitionen gern auf das ganze Bundesgebiet ausdehnen möchte. Das geht so: Die auch finanziell verbündeten Großabnehmer und Verschmutzer bekennen das Wasser billig, die 2,5 Mio Kleinabnehmer, private Haushalte bekennen das Wasser teuer, sie zahlen die höchsten Wasserpreise der BRD. Die Trinkwasserqualität bewegt sich grundsätzlich am Rande des Ungenießbaren.
Man pumpt von fernher sauberes Wasser, vermischt es mit dem verschmutzten Industriewasser, und erhält Trinkwasser.
Wo die Gelsenwasser AG pumpt, sinkt der Grundwasserspiegel unaufhaltsam, Bäche trocknen aus, Wälder verrecken, Kirchen stürzen ein. Sie darf das, weil es der Staat genehmigt. Benno Weilmann, der Vorstandsvorsitzende der Gelsenwasser AG ist stolz auf sein Rohrnetz von 6.000 km Länge, und auf seine Hand, am Puls des Verbrauchers. Er sieht alles positiv.
Beschreibung aus mz:R Verleikatalog 1984/85, S. 88

Börsenwasser oder die ganz legalen Machenschaften des Gelsenwasser-Konzerns. Ein Dokumentarfilm über die ökologischen und ökonomischen Folgen des Gewinn- und Besitzstrebens eines Wasserkonzerns im Ruhrgebiet. 1983, 22 Minuten, Farbe, Regie und Montage: Klaus Stanjek, Sigi Benker Kamera: A.Letzel, H.Stadler, Ton: D. Zschekel, H.Spitra, Produktion und Verleih: B.O.A. Videokooperative, Tel.: 089 271 402 3 Schraudolphstrasse 25, D-8000 München 40,
Verleihpreis 25,- DM

DE DE-MZREV-AR mzr-verleihkatalog84-85-23005805 · Part
Teil von Verleihkatalog 1984/85

ALLE STAATSGEWALT GEHT VOM VOLKE AUS, ODER OPERATION GELUNGEN, PATIENT TOT.
MW Linden, 1981 15 Min. (Vorliegendes Band insgesamt jedoch mit einer Länge von 30 Min.)
-TRIGGERWARNUNG-
Eine parteiliche Ton- Bild- Collage, die ausschließlich gesammeltes Fernsehmaterial zum 22.September 1981 in Berlin
mit Spielfilmszenen neu montiert und nachvertont. Die in dieser Montage erreichte Vielschichtigkeit geht weit über
die Konfrontation Rattay - Lummer hinaus. Die experimentelle und ungewohnte Schnittfolge löst in ihrer Abrechnung mit
der massenmedialen Berichterstattung und anderen herrschenden Einrichtungen dieses Staates sehr starke Betroffenheit beim Zuschauer aus.
Beschreibung aus dem mz:R Verleihkatalog 1984/85, S.62
Medienwerkstatt Linden Charlottenstraße 5 3000 Hannover 91

  • TRIGGERWARNUNG -
DE DE-MZREV-AR mzr-verleihkatalog84-85-23005338 · Part · 1979
Teil von Verleihkatalog 1984/85

MZR Katalog s.58
ARM GEBOREN - REICH GESTORBEN J 1.06
Bluebox Düsseldorf, 1979 30 Min s/w
Ein junger Mann aus ärmlichen Verhältnissen verliebt sich in die
Tochter eines Schuldirektors. Dieser, nicht gerade erfreut von
der Romanze, verbietet seiner Tochter jeden weiteren Kontakt zu
dem'Mann ihrer Träume'1. Zur gleichen Zeit entwickelt sich an der
Schule des Rektors ein Konflikt zwischen ihm und einigen Schülern,
unter anderem dem jüngeren Bruder unseres jugendlichen Liebhabers.
Die Auseinandersetzung folgt den innerschulischen Machtverhält
nissen, die betreffenden Schüler werden von der Schule verwiesen.
Tränen allerorten. Beim Schüler ohne Schule, bei der Tochter des
Rektors, in der Familie.
Auftritt des Helden: Unser junger Liebhaber besucht mit einigen
seiner Freunde eine private Feierlichkeit des Rektors, um die
anwesende Schickeria ein wenig "aufzumischen", Dabei wird er
von einem weltbekannten Boxpromotor beobachtet, der besonders
von seiner geraden Rechten beeindruckt ist. Der Boxpromotor
bequatscht den Rektor, die Schüler wider in die Schule aufzunehmen,
sich mit dem Liebhaber seiner Tochter auszusöhnen und endlich
das langerwartete "Ja-Wort" zu geben. Dafür verspricht er,den
zukünftigen Schwiegersohn zum vermögensten Boxer der Geschichte zu
machen. Gesagt, getan, Hochzeit, Freude, alles wird wieder gut:
Anzumerken bleibt, daß der Film von Schülern eines Düsseldorfer
Gymnasiums gemacht wurde. Drehbuch, Skript, Schauspieler,
technischer Stab sind daher im Durchschnitt 10 - 12 Jahre alt. Der
Film ist nicht nur technisch perfekt, sondern auch eine perfekte
Persiflage auf ein ganzes Stück Kinogeschichte, einschließlich
dahinterstehender Ideologie.

DE DE-MZREV-AR mzr-verleihkatalog84-85-23005343 · Part
Teil von Verleihkatalog 1984/85
  1. Film:
    Machbar, Gewaltfreie Blockade des Atomwaffenlagers Grossengstingen 42 Min.
    Ein Film von Andres Veiel und Klaus-Jürgen Gergs,
    Produktion der Medienoperative Berlin e.V., August 1982
    Ein Video über die Gewaltfreie Blockade des Atomwaffenlagers Großengstingen. Nach den 400.000 von Bonn wurde deutlich: demonstrieren allen genügt nicht. Die gewaltfreie Blockade des Atomwaffenlagers Engstingen ist ein Versuch, eine neue Form des Widerstand aktiv zu üben. Die beiden Produzenten des Films Andreas Veiel und Hans-Jürgen Gergs zeigen am Beispiel einer Bezugsgruppe aus Berlin die Vorbereitungen und die Blockade. Sie gehen der Frage nach: Wie leben die Einwohner der umliegenden Dörfer mit dem Wissen um die vorhandenen Atomsprengköpfe.
    Beschreibung nach: mz:R Verleihkatalog 1984/85, S.37
  2. Film:
    Morgendämmerung, Die Gewaltfreie Blockade des Atomwaffenlagers Grossengstingen im Sommer 1982 (?), ca. 60 Min.
    Ein Film der Tübinger Filmgruppe, 1982 / B.O.A. 1982, 60 Min.
    Eine kleine Gemeinde auf der schwäbischen Alb: Großengstingen. Nichts besonderes, bloß daß hier in einem Sondermunitionslager sechs der insgesamt 6.000 in der BRD statinierten Atomsprengköpfe gelagert werden. Siebenhundert Menschen haben mit ihren Körpern im Sommer 1982 eine Woche lang, vom 1.-9.August die Anfahrt zu diesem Atomwaffenlager "Golf" blockiert. Sie wollten die regionale Bevölkerung auf die sechs Lance -Raketen in ihrer Nähe aufmerksam machen. Der Film dokumentiert den Ablauf der Aktion, die für die Freidensbewegung eine neue Qualität des Widerstandes darstellt. Der Friedens- und Konfliktforscher Sternstein äußert sich in einem Interview zum Thema Gewaltfreiheit uns sieht die Aktion in Großengstingen als Form direkter Demokratie zur Einübung politischer Willensbildung. Außerdem zeigt die Dokumention das atomare Szenarium, angesichts dessen die Blockade stattfand.
    Beschreibung: mz:R Leihkatalog 1984/85, S. 37
Schluß der Debatte, SPD Parteitag 1982
DE DE-MZREV-AR mzr-verleihkatalog84-85-23005345 · Part · 1982
Teil von Verleihkatalog 1984/85

Schluß der Debatte, SPD Parteitag München 1982, B.O.A. 1982, 60 Min.
ein Film von Alexander Erdl, Bernhard Scholz, Gerhard Pollok, Hans Nerowski
München, April '82, Bundesparteitag der Sozialdemokraten in der Olympiahalle; im Zentrum der Debatten steht der
NATO- Doppelbeschluß zur Nachrüstung. Auf den Straßen demonstrieren die Anhänger der Friedensbewegung für
Abrüstung in Ost und West. Die Abstimmung auf dem SPD-Parteitag ergab eine Mehrheit für den Leitantrag der Regierung, für die Stationierung von Pershing II und Cruise Missile, für die Aufrüstung. Doch wie das geschah, das was die offiziellen Bericht erstatter verschwiegen haben, das zeigt der Film, wie eine Partei von ihrer Führung geschunden wird, und wie die Demokratie verkommt, in der die Macher herrschen. Willy Brand formuliert das eher so:"die nie endenden Diskussionsveranstaltungen" müssen aufhören und die "sogenannte Basis" soll sich ihren Schranken fügen. Um den Parteitag über die Runden zu bringen, nehmen die Macher der Partei, Hans Jürgen Wischnewski, Hans Apel, Johannes Rau, Egon Bahr und an ihrer Spitze Helmut Schmidt, damals noch Bundeskanzler, die politische Willensbildung in die Hand und mache Druck. Mit treuherzigen und drohend-agressiven Appellen an die Solidarität der Genossen schüchtern sie die Deligierten ein.
Beschreibung aus mz:R Verleihkatalog 1984/85, S. 35

DE DE-MZREV-AR mzr-verleihkatalog84-85-23006174 · Part · 1884
Teil von Verleihkatalog 1984/85

TV Mitschnitt: "Zwischen den Kriegen" - Die Munitionstransporte Dokumentarfilm über Munition vom Uwe Heitkamp (c) 50 min, mit anschließender Live-Diskussion ca. 45 min.
"Munitionstransporte der US-Army durch die Bundesrepublik. Ankunft und Entladung, die Auffüllung der militärischen Depots durch die Amerikaner, Transport auf Wasserstraßen und Schienen. Auf den Bundesstraßen Lastwagentransporte mit hochbrisanter Atomwaffen- und chemischer Munition, aber auch die Vorbereitung
auf "heiße” Zeiten werden in diesem Video dokumentiert. Ein Band, bei dem stellenweise mitgeschrieben werden kann und sollte, denn diese Informationen sind nicht erwünscht (wie der Pressesprecher der Bundeswehr in einer Fernsehdiskussion zu erkennen gab). Vom Rheinpanorama in Bonn ausgehend, wo ahnungslose Touristen auf einem Musikdampfer zu Munitionstransporten und Aufrüstung interviewt werden, dis hin zum sowjetischen Soldatenfriedhof in Sennestadt, niirmt der Film Stellung zum aktuellen aber auch geschichtlichen Geschehen des Militarismus, ins
besondere der Munitions- und Waffentransporte. Munitionstransporte fallen nicht vom Himmel, sie beginnen in der BRD u.a. in Nordenham und enden in Fischbach, Miesau, Münster, Grafenwöhr, Gießen und Ramstein und vielleicht in der nächsten Kaserne nebenan? Bundeswehr, Regierung, alle amtlichen und halbamtlichen Stellen wollen nicht, daß die Bevölkerung über Lagerung und Transport von Munition und Waffen informiert wird, ein Grund mehr, es zu tun."
Beschreibung aus: MZR Verleihkatalog 1984/85, S.32

  1. Sendung am 10.01.1984 um 22:15 Uhr
  2. Sendung am 10.1.1984 um 23:05 Uhr
    Im Anschluss: Monitor Bericht zu Bürgerkriegsübungen der RAF auf deutschem Boden.
  3. Sendung am 28.02.1984 und am 27.03.1984
1 + 1 = 3 Sieg ist möglich
DE DE-MZREV-AR mzr-verleihkatalog84-85-23005778 · Part · 1983
Teil von Verleihkatalog 1984/85
  1. Film:
    Sieg ist möglich, 1+1 =3
    Medienzentrum Ruhr, 1983, 25 Min.
    In diesem Film wird gezeigt, daß ein angebliches Defensiv-System (AWACS) in Verbindung mit einem weiteren Waffensystem (Tornado-Kampfflugzeug) ein offensives ANGRIFFSSYSTEM ergibt. Dies ist für einen begrenzten konventionellen und / oder atomaren Krieg eine der entscheidenden Voraussetzungen. Die Angriffsfunktion ist kein zufälliges Nebenprodukt der Rüstungsprojekte, sondern stellt die erklärte Absicht der Pentagon Strategen dar.

"Im Vietnamkriegsammelten die USA erste Erfahrungen mit Radargeleiteten Luftangriffen. Mit der großen Reichweite der fliegenden Radarstationen war es möglich, außerhalb der Kampfzone und aus siucherer Höhe die Einsätze US-amerikanischer Jagd- und Bomberverbände zu leiten Im Vietnamkrieg probten die US-amerikanischen Militärs den technisch perfekten Völkermord. Dazu ist die elektronische Beherrschung des gegneriscchen Luftraums erforderlich. Aufgrund der Vietnamkriegserfahrung wurden die offensiven Fähigkeiten der AWACS-Maschinen weiter verbessert und ausgebaut. AWACS übernimmt eine wichtige Rolle in der US-Strategie für einen begrenzten Atomkrieg in Europa. Denn AWACS ist in der Lage, Luftangriffe gegen militätische Einrichtungen bis tief ins Hinterland des Warschauer Paktes zu leiten." (Filmzitat)

Darüber hinaus wird die Funktion einzelener Rüstungsvorhaben innerhalb der gegenwärtigen NATO-Strategie deutlich gemacht.("Dem sowjetischen Huhn den Kopf abschneiden" Reagan Berater Collin S.Gray, Abrüstungsberater der US-Regierung").

Der Film ist die erste Folge einer mehrteiligen Reihe zu Fragen der der Rüstungsstrategie, Rüstungslobby, dem Zusammenspiel des militärisch-ökonomischen Komplexes. Wenn gewünscht, können weitere Materialien (Textauszüge, Quellen, Materialien zur Vorbereitung einer Diskussion) in Form einer Broschüre (ca. 16 Seiten Din A5) gegen Erstattung der Kosten mitgeschickt werden. Der Film ist grundsätzlich in allen Gruppen einsetzbar; es sollte jedoch bei jeder Vorführung Raum für eine anschließende Diskussion gelassen werden.
Beschreibung aus: mz:R Verleihkatalog, S.31

  1. Film:
    Logik des Schreckens, TV Mitschnitt, 1982, CBS, 45 Min. (CBS Dokumentation von Dan Rather und Harry Reasoner, deutsch eingesprochen) aus dem mz:R Archiv
    Ein Film, von einem CBS Team gedreht, der die unvorstellbare Nüchternheit, die Psychose der die Militätmaschinerie tragenden und deren Logik zeigt, wie wir sie gerade an den neuen Plänen zum Gewinnbaren Atomkrieg deutlich wird. Er zeigt, wie fortgeschritten diese Pläne sind, anhand von Militärübungen in Hessen, bei denen Atomexplosionen simuliert wurden und Generäle von ihrem Problem des Menschennachschubs zur Front sprechen, denn es könnten schließlich in einem Moment ganze Einheiten (die Eigenen!) verschwinden. das Modelldorf , vor dem die Militärs während des Films ihre Kompanien verschieben, ist Hattenbach in Hessen, ein Dorf, das im nächsten Krieg - so will es die Militärstrategie - als eines der ersten mit 10 Megatonnen weggebombt werden wird. Dieser Film soll in der BRD nicht gezeigt werden, so will es der Bayrische Rundfunk, der Rundfinkrat und andere. Der Hattenbacher Friedensinitiative sind pauschal und präventiv für das Zeigen einer Kopie 10.000,- DM Konventionalstrafe angedroht worden.
    Text aus dem mz:R Leihkatalog 1984/85, S.28
Der Literaturkaffee von 2005
DE DE-MZREV-AR der_Literaturkaffee-33500023 · Item · 2005
Teil von Der Literaturkaffee

Die Moderatoren begrüßen die Autorin Sinje Beck im Studio. Sie ist nach Rainer Sowa die zweite Autorin aus dem Siegerland, die in der Sendung vorgestellt wird. Beck, die hauptberuflich als Werbetexterin und freie Journalistin für die Siegener Zeitung arbeitet, spricht über ihren Werdegang vom ersten Roman Deckname Werner hin zu ihrem aktuellen Werk Einzelkämpfer (Gmeiner Verlag).

Im Mittelpunkt des Gesprächs steht ihr Protagonist Heiner Himmel, ein Arbeitsloser, der sich als "Ich-AG" für 7 Euro die Stunde vermietet. Beck erläutert ihre Entscheidung, aus der männlichen Perspektive zu schreiben, und diskutiert mit den Moderatoren humorvoll über Klischees des männlichen Single-Lebens (Unordnung, "Verlotterung"). Zudem thematisiert sie ihren intuitiven Schreibprozess, bei dem sich die Handlung oft erst während des Schreibens entwickelt, sowie die Besonderheiten des Siegerlandes als Schauplatz.

Neben dem Interview präsentieren die Moderatoren diverse Buch- und Hörbuchtipps:

Buchvorstellungen: Jan Zweiers Als der Himmel verschwand (Thema: Himmelsscheibe von Nebra), Peter Gerdes' Solo für Sopran (Schauplatz Langeoog) und Jacques Berndorfs Thriller Ein guter Mann, den Heike Klaes als ihr persönliches "Buch des Jahres" bezeichnet.

Hörbuch-Rubrik: Einführung einer neuen Sendrubrik mit Empfehlungen zu Böse Nachtgeschichten (gelesen u.a. von Udo Wachtveitl) und der nostalgischen Hörspielreihe Die Dame im Nebel.

Abschließend wird auf eine anstehende gemeinsame Lesung von Sinje Beck, Jan Zweier, Theo Pointner und Reinhard Junge im Bochumer Tierpark hingewiesen.

[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]

Eric Joel Chauvistre
Der Literaturkaffee von 2005
DE DE-MZREV-AR der_Literaturkaffee-33500025 · Item · 2005
Teil von Der Literaturkaffee

Die Aufzeichnung enthält ein Interview mit dem Schriftsteller Michael Preute, bekannt unter dem Pseudonym Jacques Berndorf. Im Gespräch mit dem Moderator und einem Co-Interviewer thematisiert der Autor sein Schaffen vor dem Hintergrund einer schweren Herzerkrankung (Herzoperation) und seines bevorstehenden 70. Geburtstags.

Zentrale Inhalte des Gesprächs sind:

Gesundheit und Lebenswandel: Auswirkungen einer 5,5-stündigen Herzoperation auf Berndorfs Arbeitsmoral und Lebensrhythmus; Abkehr von getriebener Arbeitsweise hin zu mehr Gelassenheit.

Werkbesprechung "Eifelträume": Die Figur Sigi Baumeister gewinnt an Tiefe und Reflexionsvermögen; Berndorf erklärt die Notwendigkeit, der Figur eine Geschichte jenseits der Kriminalfälle zu geben.

Werkbesprechung "Ein guter Mann": Hintergrundinformationen zum Spionageroman; Schilderung der Recherchearbeit in direkter Kooperation mit dem Bundesnachrichtendienst (BND) und einem ehemaligen Agenten.

Vorschau auf "Eifelkreuz": Ankündigung eines Romans, der sich kritisch mit dem historischen Einfluss und der Machtausübung der katholischen Kirche in der Eifel auseinandersetzt (Beispiel: Umgang mit ledigen Müttern).

Leben in der Eifel: Berndorfs Umzug von München nach Dreisbrück; das Verhältnis zu den Dorfbewohnern; der Umgang mit dem touristischen "Kult" um seine Person und sein Wohnhaus; Bestätigung, dass er trotz Gerüchten nicht nach Berlin zieht, sondern in der Eifel bleibt.

Selbstverständnis: Berndorf lehnt die Bezeichnung als Literat ab und definiert sich selbst als Handwerker der Unterhaltungsliteratur mit journalistischem Recherche-Anspruch.

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Eric Joel Chauvistre
Der Literaturkaffee vom 10.02.2006
DE DE-MZREV-AR der_Literaturkaffee-33500028 · Item · 2006-02-10
Teil von Der Literaturkaffee

Die Moderatoren Heike Klaes und Ralf Kowalewski begrüßen den Autor Jan Zweyer im Studio.

Das Interview beleuchtet Zweyers vielschichtigen Hintergrund als Architekt und Sozialwissenschaftler. Er erläutert, wie sein Interesse an Industriesoziologie und Bergbau seine frühen Kriminalromane prägte (z.B. Glück auf, Glück ab). Zweyer spricht über seine Protagonisten: den "Provinzanwalt" Rainer Esch, mit dem er zwar Vorlieben wie Schalke 04 teilt, der aber kein Alter Ego sei, und die Figur Jan-Paul Büssing, die er für komplexere Fälle mit Ich-Erzähler-Perspektive entwickelte. Ein weiteres Thema ist sein aktuelles Projekt, ein historischer Roman über die französische Ruhrbesetzung 1923, bei dem er die Herausforderung betont, eine ausgewogene historische Perspektive zu wahren. Zudem wird sein Ausflug ins Genre des Inselkrimis (Tatort Töwerland, Schauplatz Juist) erwähnt.

Die Sendung enthält zahlreiche Buchbesprechungen:

Die Köchin von Charlotte Richter-Peill.

Therapie (Kellerman, Psychothriller aus L.A.).

Der Vermesser von Clare Clark (historischer Thriller im Londoner Kanalsystem).

Glennkill von Leonie Swann (Schafskrimi, vorgestellt mit einem kurzen Filmbeitrag).

Hörbücher: Eine kritische Rezension zu Derrick-Hörspielen und eine Empfehlung für Tod im Skriptorium von Peter Tremayne.

Abschließend wird auf die "Bochumer Kriminacht" hingewiesen, die Zweyer gemeinsam mit Theo Pointner und Reinhard Junge veranstaltet.

[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]

Eric Joel Chauvistre
Der Literaturkaffee vom 13.07.2007
DE DE-MZREV-AR der_Literaturkaffee-33500035 · Item · 2007-07-13
Teil von Der Literaturkaffee

Die Moderatoren begrüßen die Essener Autorin Ursula Sternberg im Studio. Im Mittelpunkt steht ihr Kriminalroman Ruhrschnellweg (Asso Verlag), der auf der A40 spielt und dessen Entstehung eng mit Sternbergs persönlicher Erfahrung von Arbeitslosigkeit verknüpft ist. Sie schildert ihren beruflichen Werdegang als IT-Spezialistin und ihre Rückkehr ins Ruhrgebiet. Ein besonderer Fokus liegt auf der im Roman detailliert beschriebenen Essener Kneipenszene (z.B. "Schatten", "Chat Noir", "Antico") und deren Wandel. Sternberg gibt zudem Einblicke in ihre Malerei (Exponate im Studio) und kündigt kommende Projekte (Insolvenzgeld) an.

Per Telefon wird der Bestsellerautor Akif Pirinçci zugeschaltet. Er stellt seinen neuen Roman Schandtat vor, den sechsten Teil der Felidae-Reihe um den Katzen-Detektiv Francis. Themen des Gesprächs sind die Einführung der Figur "Junior", die philosophisch-religiösen Aspekte des Buches (Dialoge zwischen Gott und Teufel) und Pirinçcis kritische Haltung gegenüber Lesungen.

Die Sendung umfasst zudem zahlreiche Buchbesprechungen:

Das süße Lied des Todes von Alicia Giménez-Bartlett (Spanien-Krimi).

Das Geheimnis der Madonna von Sabine Klewe und Martin Conrath (Historischer Krimi).

Prickel von Jörg Juretzka (Ruhrgebietskrimi).

Das Geheimnis des 13. Apostels von Michel Benoît (Vatikan-Thriller, positiv abgegrenzt von Dan Brown).

Kurz erwähnt: Ausgebrannt (Andreas Eschbach) und Hallig (Kari Köster-Lösche).

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Eric Joel Chauvistre
Der Literaturkaffee von 2006
DE DE-MZREV-AR der_Literaturkaffee-33500029 · Item · 2006
Teil von Der Literaturkaffee

Die Moderatoren begrüßen den Kriminalschriftsteller Erwin Kohl im Studio. Passend zum Gast gibt es Mettbrötchen, ein Running Gag aus Kohls Büchern.

Im Mittelpunkt steht Kohls Thriller Zugzwang. Der Autor liest eine Szene vor und erläutert die brisante Thematik des Buches: den Einsatz von subliminalen (unterschwelligen) Botschaften zur Manipulation von Menschenmassen. Kohl erklärt, dass persönliche negative Erfahrungen mit der Deutschen Bahn ihn zu der Idee inspirierten, eine Geschichte über einen manipulierten Boykott des Schienenverkehrs zu schreiben. Er berichtet von seinen Recherchen zur Machbarkeit solcher Techniken und deren realen Einsatzgebieten (z.B. in der Suchttherapie in Russland).

Ein weiterer Gesprächsschwerpunkt ist das Autorenleben. Kohl schildert die enge Zusammenarbeit mit seiner Frau Bettina, die ebenfalls schreibt und seine Manuskripte kritisch prüft. Er betont die Wichtigkeit der Autorenvereinigung "Das Syndikat" für den kollegialen Austausch und die gegenseitige Unterstützung bei Recherchen. Zudem berichtet er von seinen Erfahrungen als Organisator des Krimifestivals "Die Kriminale" am Niederrhein und der Begeisterung des Publikums in ländlichen Regionen.

Die Sendung enthält zahlreiche Buch- und Hörbuchbesprechungen der Moderatoren:

Königsdrama von Eva Klingler (Krimi mit Shakespeare-Bezug).

Die Fußball-Krimi-Anthologie Tödliche Nachspielzeit (Grafit Verlag), mit besonderem Lob für die Geschichten von Andreas Izquierdo und Jan Zweier.

Der Mann, der aus dem Fenster sprang von Ludwig Lugmeier (Autobiografie eines Ausbrecherkönigs).

Hörbücher: Wassermusik von T.C. Boyle und der Klassiker Paul Temple und der Fall Madison.

Abschließend wird auf Lesungen von Mischa Bach und Jürgen Lodemann hingewiesen.

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Eric Joel Chauvistre
Der Literaturkaffee
DE DE-MZREV-AR der_Literaturkaffee-33500053 · Item · 2007-10-07
Teil von Der Literaturkaffee

Die Moderatoren Heike Klaes und Ralf Bienko (Kowalewski) berichten live von der "Langen Nacht der Bibliotheken" aus der Stadtbibliothek Herten ("Glashaus"). Die Sendung begleitet ein interaktives Krimi-Event ("Mörder-Party"), bei dem das Publikum in einen fiktiven Kriminalfall im mittelalterlichen Mainz zur Zeit der Buchdruck-Erfindung eingebunden wird (Handlung um den Drucker Jakob Jakobi, seine Frau Grete und historische Figuren wie Gutenberg und Fust).

Dokumentiert werden zudem Ausschnitte aus diversen Lesungen des Abends, unter anderem von Jürgen Kehrer und Petra Würth (aus dem Roman Todeszauber), sowie Szenen aus weiteren Kriminalromanen (Pilgerreise, historischer Stoff).

In Interviews kommen Verantwortliche und Organisatoren zu Wort:

Die Vorsitzende des Fördervereins der Stadtbibliothek erläutert die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für die Kulturarbeit in Zeiten knapper kommunaler Kassen.

Frau Körler (Bibliotheksteam) erklärt die Kooperation mit dem KBV-Verlag (Ralf Kramp), dessen Eifel-Krimis und Verlagsprogramm im Rahmen einer Sonderausstellung präsentiert werden.

[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]

Eric Joel Chauvistre
Der Literaturkaffee vom 05.03.2004
DE DE-MZREV-AR der_Literaturkaffee-33500002 · Item · 2004-03-05
Teil von Der Literaturkaffee

Die Moderatoren Heike Klaes und Ralf Kowalewski begrüßen die Autorin Adrienne Mans (eigentlich Adrienne Lüders) im Studio.

Das Interview ist stark biografisch geprägt und beleuchtet Mans' Leben als Niederländerin, die während des Zweiten Weltkriegs einen deutschen Soldaten heiratete. Sie schildert die familiären Konflikte, die Flucht nach Deutschland, das Kriegsende auf dem Land und die spätere Enteignung durch den niederländischen Staat. Mans berichtet, wie das Schreiben ihres Romans An den Ufern der Nacht die Familie in einer finanziellen Notlage rettete. Der Vorabdruck im Stern war ein großer Erfolg, führte aber auch zu Konflikten mit der Redaktion über Textänderungen. Sie erzählt von der späteren Hörspieladaption durch die BBC und ihrer Arbeit als Autorin von Kurzgeschichtenserien für Illustrierte. Ein besonderer Fokus liegt auf ihrer Sprache: Als Autodidaktin schreibt sie auf Deutsch und berichtet humorvoll von Missverständnissen.

Im literarischen Teil liest Adrienne Mans zwei Passagen aus An den Ufern der Nacht. Die Moderatoren kündigen an, einen neuen Verlag für das vergriffene Werk zu suchen und Mans künftig als telefonische Rezensentin in die Sendung einzubinden.

Zusätzlich werden folgende Bücher besprochen:

Selbs Mord von Bernhard Schlink (Abschluss der Selb-Trilogie, Thema Wiedervereinigung/Treuhand).

Wie die Fliegen von Friedel Klimek (schwarzhumoriger Krimi).

Eine Tote gibt Auskunft von Janwillem van de Wetering (Grijpstra & de Gier).

Und sterben muss David von Ralf Kramp (historischer Eifel-Krimi).

Abschließend wird auf kommende Sendungen mit Ingrid Noll und Werner Schmitz hingewiesen.

[KI Generierte Zusammenfassung anhand der Transkription]

Eric Joel Chauvistre